RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Zurück im Titelrennen

Raimund Baumschlager ist nach seinem Sieg bei der Lavanttal-Rallye zurück im Rennen um den Titel in der österreichischen Rallyemeisterschaft 2007.

Raimund Baumschlager ist zurück im Rennen um den Titel in der österreichischen Rallyemeisterschaft 2007.

Der Remus-Pilot gewann mit seinem BRR Mitsubishi Evo IX die Pirelli Lavanttal Rallye vor Franz Wittmann jun. und Mario Saibel, die ebenfalls in von BRR betreuten Mitsubishis schnell unterwegs waren. Es war für Baumschlager und seinen Kopiloten Thomas Zeltner eine Rallye mit zwei Gesichtern.

Am ersten Tag mit Achim Mörtl (Subaru) in einer eigenen Liga total am Limit fahrend und nur durch 12,3 Sekunden getrennt, nahm der Remus-Pilot nach einem Ausritt des Kärntners auf der ersten Prüfung der 2. Etappe das extrem hohe Tempo heraus und fuhr den großen Vorsprung auf die Verfolger souverän nach Hause.

„So wie wir am ersten Tag gefahren sind, war es nur eine Frage der Zeit, bis einer von uns abfliegt. Als ich Achim auf dem Rundkurs stehen sah, habe ich das Risiko herausgenommen und bin heimgefahren. Ich freue mich über den Sieg sehr, das Auto war perfekt und ich habe keinen Fehler gemacht.“ Wobei das „heimfahren“ für Baumschlager gar nicht so einfach war.

„Natürlich ist es leichter, wenn man ohne Risiko unterwegs ist, aber die Streckenverhältnisse waren heuer so gefährlich, dass ein Konzentrationsfehler leicht ins Auge gehen hätte können. Ich musste mich bei jeder Prüfung aufs Neue konzentrieren, denn wenn du bei so einem Vorsprung das Auto wegfeuerst bist der Depp. Alles gut gegangen, jetzt sind die Meisterschaftschancen wieder intakt.“

Auch Kopilot Thomas Zeltner war über seinen zweiten „Heimsieg“ im Lavanttal mit Baumschlager glücklich. „Der erste Tag war eine echte Gradwanderung, da hat zwischen Bestzeit und Ausritt nichts mehr hineingepasst. Am zweiten Tag war es dann schnelles besichtigen.“

Einen perfekten Job machten beim 2. Meisterschaftslauf der Saison in Kärnten aber nicht nur Baumschlager und Zeltner, sondern auch die 13 Mechaniker inklusive Chefingenieur Dietmar Metrich. Die beiden bestens vorbereiteten Gruppe-A-Autos wurden von Franz Wittmann jun./Berhard Ettel und Mario Saibel/Daniela Weissengruber auf die Plätze zwei und drei pilotiert.

Ein triumphaler „Mannschaftssieg“ von BRR. Gerwald Grössing/Ferd Winklhofer im vierten BRR-Mitsubishi fielen nach Unfall aus.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Lavanttal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht ZM Racing

ZM-Racing bringt alle Teams ins Ziel

Den Aktiven und der Technik-Crew gelingen Platzierungen unter den Top-20 - Max Zellhofer als Teamchef und Einsatzleiter ist mit dem Resultat zufrieden

Jännerrallye: Bericht Knobloch

ORM2-Podium bei der "Jänner" für Knobloch

Das steirisch/oberösterreichische Duo Günther Knobloch und Erik Fürst erreichte im Clio Rally3 das im Vorfeld gesteckte Ziel – das ORM2-Podium bei Auftakt zur TEC7 ORM 2026 im Rahmen der „Jänner“.

Rallye Dakar 2026: Etappe 6

Al-Attiyah übernimmt Führung

Dacia-Fahrer Nasser Al-Attiyah setzt sich mit Sieg auf Etappe 6 an die Spitze der Gesamtwertung - Daniel Sanders dominiert Motorrad-Etappe, kassiert aber Zeitstrafe

Jännerrallye: Bericht Neubauer

Neubauer driftet knapp am Stockerl vorbei

Hermann Neubauer & Ursula Gaßner fehlen am Ende 13,8 Sekunden auf Platz drei. Packender Kampf mit den internationalen Stars Mads Östberg & Romet Jürgenson. Trotzdem viel Drift-Spaß im Toyota GR Yaris Rally2 auf den verschneiten Strecken

Jännerrallye: Bericht Lengauer

Lengauer erkämpft trotz Pech Platz zwei

Jännerrallye-Seriensieger erstmals geschlagen. Michael Lengauer/Jürgen Rausch holen nach einem Reifenschaden noch Platz zwei. Erneut liefert der Lokalmatador im BRR Skoda Fabia RS Rally2 eine Spitzenleistung.