RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Im Flottenverband

Für VW steht die Rallye-Saison 2007 unter der Devise "gemeinsam statt einsam", mit einer imposanten Rallye-Flotte und 3 verschiedenen Treibstoffen.

Joint Venture

Nicht weniger als acht VW Golf verschiedener Generationen waren in Wien bei der Präsentation der "Team-Familie", die heuer unter dem Mantel des VW Rallye Team Austria starten wird, aufgereiht; eingesetzt werden sogar noch mehr – ein imposanter Fuhrpark an Rallyefahrzeugen. Neben dem traditionellen "VW-Rallye-Team Austria" unter der Leitung von Ing. Peter Gruber werden einige Fahrzeuge auch von Waldherr Motorsport eingesetzt und technisch betreut.

Die Teams werden in den Servicezonen der einzelnen Veranstaltungen wie schon bisher direkt nebeneinander ihre Zelte aufschlagen und zusammenarbeiten. Der Grund für diese Aufteilung: Bei einer so großen Anzahl verschiedener Modelle besteht prinzipiell die Gefahr, sich teamintern zu verzetteln, zum Schaden aller laufenden Projekte.

Treibstoff-Cocktail

Diesel, Benzin, Erdgas – gleich drei Treibstoffarten sind im VW-Team heuer vertreten. In der Dieselklasse ist die Verteidigung des Meistertitels das erklärte Ziel; in der neuen Division I der Staatsmeisterschaft (Zusammenlegung der Gruppe A bis 2 Liter und den Gruppe-N-Allradlern) steht "der eine oder andere Gesamtsieg" auf der Wunschliste von Einsatzleiter Gottfried Kogler; er relativiert: "Das ist natürlich auch ein wenig vom Wetter abhängig, aber nach drei zweiten Plätzen im vergangenen Jahr und der Tatsache, daß der Staatsmeister auch in die Gruppe N gewechselt ist, darf ich für Andi Waldherr und Kris Rosenberger schon recht optimistisch sein."

"In Sachen Erdgas, unserem jüngsten Projekt, erwarte ich mir ähnlich gute Gesamt-Plazierungen wie 2006, um die uneingeschränkte Alltagstauglichkeit dieser angesichts der laufenden Klima-Diskussion natürlich besonders aktuelle Technik noch deutlicher zu unterstreichen als schon bisher." - Gleich zwei Fahrzeuge werden heuer mit Erdgas-Power starten.

Und wie setzt Teamchef Ing. Peter Gruber die Saisonziele an?: "Ganz klar - zuerst die Verteidigung des Diesel-Meistertitels, den wir sozusagen als VW-Erbpacht ansehen. Dann einen Meisterschaftslauf gesamt zu gewinnen, wobei uns natürlich unsere Heimrallye im September am liebsten wäre. Und dann geht es uns darum, die Golf-Gas-Autos weiter zu entwickeln und ähnlich spektakuläre Erfolge einzufahren wie im Premierenjahr 2006."

Personelles

Es gibt es eine Reihe neuer Gesichter im Team, der Damen-Anteil von drei Copilotinnen und einer Fahrerin peppt das Team nicht nur optisch erfreulich auf. Die Golf-Flotte im Überblick:

Andreas Waldherr/Richard Jeitler, VW Golf IV Kit-Car
Kris Rosenberger/Tina-Maria Monego, VW Golf IV Kit-Car
Hannes Danzinger/Pia-Maria Schirnhofer, VW Golf IV Kit-Car Erdgas
Michael Kogler/Roland Rieben, VW Golf IV TDI Kit-Car
Willi Rabl jun./Uschi Breineßl, VW Golf IV TDI Kit-Car
Alfred Leitner/Nina-Irina Wassnig, VW Golf III TDI Kit-Car
Martin Ertl/Andreas Petrasko, VW Golf V GTI Erdgas
Georg Hinterberger/Martin Simmer, VW Golf V TDI Gr. N
Alíz Magda/Ágnes Kóber (Ungarn), VW Golf V TDI Gr. N – das VW-Damenteam
Hans Weijs jr./T.B.A. (Niederlande), VW Golf V TDI Gr. A
…und wechselnde Fahrerteams auf einem VW Golf V TDI Gr. N.

News aus anderen Motorline-Channels:

VW Rallye Team Austria: Saisonvorstellung 2007

Weitere Artikel:

Takamoto Katsuta: Hintergrund

Wie der Japaner zum WM-Anwärter wurde

Takamoto Katsuta führt die WRC-Weltmeisterschaft an - Als erster japanischer Fahrer überhaupt - Was sich im Hintergrund zum Positiven verändert hat

Alpenfahrt Revival 2026

Weitere Rallyegrößen haben genannt

Herbert Grünsteidl, Josef Pointinger, Gabi Husar u. Günther Janger sind dabei - Rallye-Weltmeister Stig Blomqvist wird auf Saab 96 einer der Starter sein. Plus: Ehrengast Rauno Aaltonen.

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…

Oliver Solberg verunfallt auf der vorletzten Wertungsprüfung und beendet das Riesenduell mit Sebastien Ogier - Toyota überragend auf den Kanarischen Inseln. Keferböck/Minor bauen mit Platz 2 die Masters-Führung aus.