RALLYE

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Die Beschlüsse des World Council

Bei einer Sitzung des FIA-World Motor Sport Council wurde unter anderem beschlossen, die Rallye-WM ab 2009 auf 12 Läufe pro Saison zu verkürzen.

Michael Noir Trawniczek

Bei der am Mittwoch in Paris abgehaltenen Sitzung des FIA-World Motor Sport Council wurde beschlossen, die Rallye-Weltmeisterschaft ab 2009 auf 12 Läufe pro Saison zu verkürzen. Die Sportbehörde reagierte damit auf die von den Herstellern beklagte Kostenexplosion.

In der aktuellen Saison werden 16 Läufe bestritten. Wie der Veranstalter der Irland-Rallye, Ronan Morgan gegenüber ireland.com bestätigte, sollen ab 2009 insgesamt 24 Austragungsorte alternierend alle zwei Jahre eine WM-Rallye abhalten.

Die Irland-Rallye wird im November erstmals ausgetragen, sie soll in Folge in den Jahren 2009 und 2011 wieder im WRC-Kalender auftauchen. Morgan begrüßte den Beschluss der FIA: "Das wird der Serie jene Stabilität verleihen, die sie dringend benötigt." Der World Motor Sport Council wird dazu im Oktober einen detaillierten Plan vorlegen.

Der WMSC hat sich zudem laut Presseerklärung darauf geeinigt, dass "ab 2012 die World Rallye Cars einen Allradantrieb sowie Turbolader vorweisen und auf Basis der Gruppe N- und S2000-Spezifikation ausgelegt sind". Weiters wird in der Aussendung erklärt, dass "Maßnahmen zur Kostenreduktion eingeführt werden".

"Effizientes Trackingsystem" ist Pflicht

Die Sportbehörde erinnerte schließlich daran, dass "für den Rest der Saison 2007 die WRC-Events nicht ohne einem effizienten Sicherheits-Trackingsystem abgehalten werden dürfen, welches den Richtlinien der FIA entspricht".

Hinter diesem Statement steckt: Der offizielle Vermarkter der Rallye-WM, die ISC ("International Sportsworld Communicators"), will ein solches System künftig nur noch gegen Bezahlung den Veranstaltern zur Verfügung stellen.

Das System beinhaltet die Zeitnahme und die in punkto Sicherheit äußerst hilfreiche GPS-Erfassung. Die Veranstalter werden um dieses System nicht umhin kommen und zahlen müssen. ISC-Boss David Richards erklärte dazu: "Wir haben das System auf eigene Kosten entwickelt - warum sollen wir es kostenlos zur Verfügung stellen?" Als Miete wurden zuletzt 100.000 Euro kolportiert, pro Rallye, versteht sich.

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