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San Remo Rallye Storico "Coppa dei Fiori"

Wer sein Auto liebt...

Zäher Beginn, dann starke Leistungen und eine tolle Aufholjagd: Huber/Viakowsky erreichten mit etwas anfänglicher „Schiebung“ den tollen 3. Platz!

Schubkraft am Start: Huber/Viakowsky

Mit einem völlig "verwachsten" Start begann das Ecurie Vienne - Duo Johannes Huber und Wolfgang "Asterix" Viakowsky die 22. San Remo Rallye Storico “Coppa dei Fiori”. Nachdem bereits vor dem Start drei Benzinpumpen defekt gingen, musste man den Porsche Carrera 3.0 vom Parc Ferme über die Startrampe schieben. Nach erfolgter Reparatur mit der letzten intakten Benzinpumpe stellten sich dann auf der ersten SP schwerwiegende Reifen- und Fahrwerksprobleme ein.

Weiters zeigte sich die Konkurenz als besonders stark – sowohl der technischen Stand der Fahrzeuge, als auch das Können der Rallye-Piloten. Das Selbstvertrauen war etwas angeknackst, ein Ohr ständig auf sämtliche Geräusche des Wagens, speziell auf die Benzinpumpe, konzentriert. Trotz des vorsichtigen Starts beendeten Huber/Viakowsky die 1. SP auf dem hervorragenden Platz 25 und steigerten sich bis zum Ende der 1. Etappe auf Platz 20.

Optimistisch wurde der zweite Tag begonnen, die Grenzen ausgelotet, der Porsche lief nun problemlos und gegen Ende des Tages fuhr man dann auch Zeiten wie die Spitze. Der Lohn dafür stellte sich mit einem tollen Ergebnis ein: 12. Platz in der Gesamtwertung und 3. Platz in der Kategorie FIA!

Schubkraft im Ziel: O. & W. Schrammel

Ein ausgezeichnetes Rallye-Debüt gab die zweite Ecurie-Vienne-Mannschaft mit Oliver und Wolfgang Schrammel. Bei ihrem Porsche 911 2,2 S gab es zwar anfangs einige technische Probleme, doch im Laufe der Rallye wurden die beiden "Debütanten" immer selbstsicherer und konnten sich sogar gegen erfahrene Piloten behaupten. Leider schlug auf der letzten SP der Defektteufel zu und ohne Kupplung und nur mit einem Gang rettete man sich ins Ziel.

Hier mussten jedoch die beiden unter tosendem Applaus der Zuseher den Porsche auf und über die Zielrampe schieben! Es hat sich aber gelohnt: 51. Platz in der Gesamtwertung und 25. Platz in der Kategorie FIA - ein wirklich tolles Ergebnis für die allererste Rallye.

Leider keine Schubkraft: Harrach/Prantner

Weniger Glück hatten die dritten österreichischen Teilnehmer, Ernst Harrach und Johann Prantner: Bereits auf der ersten SP verloren sie durch einen Kabelbruch im Porsche 911 RS sehr viel Zeit. Bis zur vorletzten SP konnten sie zwar einiges gut machen - doch in der Schluss - SP ging dann das Getriebe kaputt - out.

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