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Die IRC schnappte sich die Monte

Das Rotationsprinzip machte es möglich: Weil die WM erst wieder 2010 in Monte Carlo fährt, wird die IRC im kommenden Jahr dort ihre Saison einläuten.

Michael Noir Trawniczek

Im kommenden Jahr wird die Rallye-Weltmeisterschaft aufgrund des ab 2009 vorgeschriebenen Rotationsprinzips nicht mehr in Monte Carlo eröffnet - die jeweils 12 Saisonläufe werden binnen zweier Jahre auf insgesamt 24 Veranstaltungsorten abgehalten. Jeder Veranstaltungsort kommt also alle zwei Jahre dran.

Weil die klassische Monte Carlo-Rallye 2009 nicht im WM-Kalender vorgesehen ist, haben die Macher der Intercontinental Rallye Challenge (IRC) kurzerhand zugeschlagen: Die IRC und der Automobile Club de Monaco (ACM) haben am Donnerstag verlautbart, dass die Monte Carlo-Rallye im kommenden Jahr als Saisonauftakt der IRC abgehalten wird.

Rene Isoart vom ACM erklärte: "Wir haben uns nach verschiedenen Möglichkeiten umgesehen, die Monte Carlo-Rallye trotz Rotationsprinzip am Laufen zu lassen - die IRC ist die perfekte Lösung. Die IRC hat in ihrer Debütsaison all ihre Dynamik, ihren Wert und ihr Potential für die Zukunft demonstrieren können."

Jacques Behar, der Präsident des IRC-Promoters 'Eurosport Events' erklärte: "Es ist eine große Ehre für die IRC, die Saison 2009 mit der Monte Carlo-Rallye zu beginnen, dem prestigeträchtigsten Event in der Geschichte dieses Sports."

In der Rallye-WM wird die Monte erst wieder im Jahr 2010 im Kalender aufscheinen. Die IRC-Saison 2008 wird im April mit der Istanbul Rallye gestartet - eigentlich hätte die Saison der IRC mit der legendären Safari-Rallye eingeläutet werden sollen, doch aufgrund der politischen Situation in Kenia wurde diese abgesagt.

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