RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Tschechische Doppelführung

Valousek führt weiter, sein Landsmann Pech nun auf zwei, dahinter Haneder und Baumschlager, Paasonen zurück auf P5.

Am Nachmittag des ersten Tages der IQ Jänner Rallye haben sich die Topleute vorerst durchgesetzt. Vor allem die Sonderprüfung 7 hat das Feld ein wenig auseinander gezogen. Dennoch konnte Pavel Valousek (CZ/Mitsubishi Lancer Evo IX) seine Führung behaupten.

Er liegt nun nach neun Sonderprüfungen 17,2 Sekunden vor seinem Landsmann Vaclav Pech. Dritter ist Ernst Haneder, der auf SP 9 für die erste Bestzeit eines Österreichers sorgte.

Diese hat der Bäckermeister aus St. Oswald auch dringend notwendig gehabt, denn Raimund Baumschlager (Mitsubishi Lancer Evo IX) wird immer schneller und klopft auch schon stark ans Podest. Sein Rückstand auf Haneder beträgt lediglich 13,4 Sekunden.

Jani Paasonen (Fin) hat hingegen ein wenig nachgelassen und fiel vom zweiten auf den fünften Gesamtrang zurück. Doch auch der Finne hat noch berechtigte Chancen aufs Stockerl.

Von Platz sieben bis neun folgt die Riege der S 2000. Angeführt von Kris Rosenberger (VW Polo), der immer besser in Fahrt kommt, jedoch nur 0,6 Sekunden vor seinem Markenkollegen Andreas Waldherr liegt. Neunter ist Jaromir Tarabus (CZ/Fiat Grande Punto), der weitere 0,8 Sekunden zurück liegt.

Auch bei seinem vierten Start bei der IQ Jänner Rallye wird Stig Blomqvist leider keine Zielflagge sehen. Die schwedische Motorsport-Legende (Mitsubishi Lancer Evo III) musste auf SP 7 nach einem Motorbrand seinen Boliden abstellen.

In der Dieselklasse dürfte Ing. Michael Böhm (Fiat Punto JTD) bereits nach sieben Sonderprüfungen lediglich durch einen technischen Defekt zu schlagen sein. Er führt mit bereits 5:32,0 Minuten Vorsprung vor Martin Steiner (Skoda Fabia TDi). Dritter ist Maximilian Kehrer (+11:23,8 Min).

Wie bereits im Vorfeld erwähnt wird der VW Golf TDi des Berufsschullehrers aus Linz von dessen Schülern betreut. Kehrer: „Ein unglaubliches Erlebnis. Unser Ziel ist einfach am Samstag das Ziel zu erreichen. Dann haben wir schon gewonnen.“

Drei Prüfungen gilt es noch zu absolvieren, aktuelle Bilder der ersten Etappe finden Sie in der rechten Navigation!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Jänner-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.