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Gaßner zum 3. Mal erfolgreich

Hermann Gaßner ist der „Mister Mitropa“: Auch beim 3. Lauf waren die amtierenden Champions Gaßner/Thannhäuser nicht zu bremsen.

Nach drei Rallye-Tagen und 13 Sonderprüfungen rund um die slowenische Hauptstadt Ljubljana landeten die beiden Oberbayern mit einer Gesamtbestzeit in der letzten SP am Ende auf Gesamtrang drei und gewannen damit erneut.

Die 31. Saturnus-Rallye begann gleich mit einem kleinen Paukenschlag, denn beim freitäglichen Auftakt bei der Zuschauerprüfung im abendlichen Ilirija trumpfte Hermann Gaßner jun. ganz groß auf, fuhr nicht nur eine halbe Sekunde schneller als sein Vater, sondern war auch nur ganze vier Zehntel langsamer als der Tscheche Karel Trojan – und war somit zum Auftakt am Samstagmorgen Gesamtzweiter!

Auch auf den folgenden drei, jeweils zweimal zu befahrenden SP´s des Samstages und den zwei, jeweils dreimal zu befahrenden SP´s des Sonntages zeigten der junge Deutsche und seine österreichische Beifahrerin Daniela Bayer wenig Respekt vor ihrer internationalen Konkurrenz und tummelten sich im Feld der 84 Starter fast regelmäßig unter den Top Ten des Gesamtklassements.

Der Newcomer sicherte sich (unter anderem mit einer weiteren zweitschnellsten Zeit) damit bis ins Ziel mit Gesamtrang sieben (!) auch und vor allem einen hervorragenden Platz unter den Top Ten dieser FIA-Rallye.

Insgesamt waren 20 Mitropa-Cup-Teilnehmer aus Österreich, Italien, Slowenien und der Bundesrepublik Deutschland gestartet, davon erreichten elf nach 560 Rallye-Kilometern das Ziel in Wertung.

Das österreichische Duo Heinz Leitgeb/Martin Bodner brachte seinen Renault Clio auf Platz sechs in Wertung zurück nach Ljubljana.

Einen dritten Klassenplatz belegten die Slowenen Marko Kavcic/Dejan Skuca (Renault Clio) und ihre Landsleute Miha Rihtar/Jaka Cevc brachten ihren Mitsubishi Lancer EVO vom Ende des Feldes wieder bis auf Platz 23 nach vorne, nachdem sie bereits in der SP zwei einen Ausritt zu verzeichnen hatten und zusätzlich mit zehn Strafsekunden belegt wurden.

Von den zahlreichen italienischen Teams erreichten lediglich Alberto Cadamuro/Silvia Mosena (Peugeot 106) als Zweite und Michele Caliaro/Daniele Crestani (Citroen C 2) als Dritte (in ihrer Klasse) das Rallyeziel.

Vorzeitige, bzw. frühe Ausfälle hatten die Italiener Marco Mazzolini/Fabrizio Larice (Renault Clio) zu verzeichnen, die bereits in der SP zwei ihre Segel streichen mussten. Nicht viel besser erging es ihren Landsleuten Fabio Grendene/Stefano Ierman und Andrea Pisano/Francesco Coluzza (beide Opel Astra) sowie Walter Vida/Luca Benossi (Peugeot 106), die an bzw. in der SP drei scheiterten.

In der SP fünf schieden dann noch Walter Lamonato/Francesco Cozzula (Renault Clio) sowie die Slowenen Uros Petric/Darko Lah (Citroen C 2) vorzeitig aus, wogegen Boris Bozeg/Asja Zupanc in der SP sechs einem technischen Defekt an ihrem Mitsubishi Lancer zum Opfer fielen. In der SP zehn mussten Norberto Droandi/David deCol (Peugeot 106) vorzeitig aufgeben.

Und in der letzten SP erwischte es auch noch die bis dahin auf Gesamtrang zwölf fahrenden Carlo Fornasiero/Angela Forina, die ihren schnellen Fiat Punto S 1600 unrettbar ins Aus chauffierten.

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