RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Böhm startet im Abarth 500 R3 durch

Michael Böhm zieht Bilanz über die etwas unglücklich verlaufene Saison 2009, 2010 gibt Böhm einem Abarth 500 in der Klasse R3 die Sporen.

Vier Siege und drei Ausfälle, die 2009er-Saison hatte für die Scuderia Abarth Austria nicht nur Erfolge parat. Trotzdem reichte es für den Vize-Meistertitel des Dieselpokals der OSK. Wäre Fortuna dem Abarth-Duo Michael Böhm / Martin Tomasini etwas positiver gestimmt gewesen, hätte es ein Durchmarsch Richtung Diesel-Pokalsieg wie 2008 werden können.

Der Ausfall bei der Jänner-Rallye, der ersten Veranstaltung des Jahres, war bitter, Ursache war ein Loch im Ölkühler nach einem kleinen Ausrutscher. Es folgten drei souveräne Siege in der Dieselwertung bei der BP ultimate Rallye, der Castrol-Rallye und der Bosch-Rallye, leider zwei weitere Ausfälle in Maribor und bei der ARBÖ Rallye.

Allerdings lag Michi Böhm bis zu den Ausfällen immer in Führung. Zumindest bei der Rallye-Herausforderung des Jahres, der Waldviertel Rallye, wollte man noch einmal beweisen, dass der Grande Punto Abarth zu den schnellsten Dieselfahrzeugen im Land zählt.

Von Beginn an dominierte Michael Böhm das Geschehen und konnte einen überlegenen Start-Ziel Sieg verbuchen. Leider verlor sein schärfster Konkurrent Michael Kogler bereits in der ersten SP durch einen Reifenschaden wertvolle Zeit, so dass Böhm ohne viel Risiko die Rallye „nachhause“ fahren konnte. Der Lohn der schnellen und fehlerlosen Fahrt: Vizemeister des Diesel-Pokals der OSK 2009.

Die Scuderia Abarth Austria verabschiedete sich mit diesem Sieg im Waldviertel aus der Dieselklasse, um 2010 in eine Turbo geladene Benzin-Zukunft in Form eines Abarth 500 R3T zu blicken. Ein 1,4-Liter-Turbo-Benziner wird das Leichtgewicht antreiben.

„Danke an alle Sponsoren und unser gesamtes Team für die tolle Leistung 2009. Mit dem Abarth 500 scheinen Platzierungen unter den schnellsten Fünfzehn der Rallye ÖM realistisch“, so Teamchef Christian Böhm.

Sicher aber wird es ein hartes Duell mit Hannes Danzinger im Ford Fiesta R2 geben, schließlich hat die OSK einen neuen Zweirad-Pokal ausgeschriebne, in der auch die Dieselboliden gewertet werden. Nach der schmerzvollen Absage der Jänner Rallye im Mühlviertel wird Anfang April nach Kärnten ins Lavanttal zur BP ultimate Rallye und zur Premiere des Abarth 500 R3T gebeten.

Michael hat schon mal mit Abarth-Werksfahrer Giandomenico Basso gesprochen, der die Tests des Abarth 500 R3T fährt. "Klein, schnell, wendig aber nicht unbedingt leicht zu fahren, da der Radstand relativ kurz ist", so die Aussage des IRC-Piloten Basso.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)