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Rallye-ÖM: Steiermark

Langstadlinger holt sich den Titel

Zusammen mit seiner Wegweiserin und Freundin sichert sich der Purkersdorfer mit dem 2. Rang den Titel in der Ford Fiesta Sporting Trophy.

Perfekt ist das beste Wort für dieses Wochenende, denn so lief es für das talentierte Duo in seinem Fiesta. Bei traumhaftem Wetter und ebensolcher Kulisse machte der Racing Rookie von 2007 bei der Admont Rallye, in seiner zweiten Rallye Saison keine Fehler und darf sich über den Sieg freuen.

Nach einem gelungenen Start am Freitagabend konnte der Niederösterreicher alle Fiestas und einige Piloten mit weit stärkeren Autos hinter sich lassen: „Das war wirklich ein Auftakt nach Maß, eine nahezu saubere Fahrt, bei der mir fast keine Fehler unterlaufen sind und ich mit genügend Rest-Risiko unterwegs war. Einzig vor dem Zielsprung war ich etwas zu schnell dran, doch es ist zum Glück alles gut gegangen", strahlte Langstadlinger.

Auch am Samstagmorgen fand der 22-Jährige schnell den richtigen Rhythmus, war mit den Zeiten durchaus zufrieden und konnte sich im Kampf um die Meisterschaft, klar vor Manuel Bauer halten. Somit reihte er sich hinter Raffael Sulzinger auf dem zweiten Platz ein und gab diesen bis ins Ziel auch nicht mehr her.

„Nach einem riesigen Drift auf der Prüfung Weng und einem Ausrutscher in Hall, der mich zum Glück nur den Seitenspiegel gekostet hat, beschloss ich das Tempo raus zu nehmen und Raffael ziehen zu lassen. Er war auf den Schotterabschnitten einfach um eine Klasse besser, ich hatte dort einfach zu wenig Vertrauen und wollte keinen Ausfall riskieren", so der Gewinner.

Als dann auch noch Manuel Bauer wegen technischen Problemen an der Motoraufhängung aufgeben musste, musste Langstadlinger nur mehr ins Ziel kommen, um nach dem Racing Rookie seinen zweiten Titel einfahren zu können. Was sich als, etwas schwieriger als gedacht, herausstellte, wie er selbst berichtet:

„Ich habe wirklich auf jedes kleinste Geräusch im Auto gehört und als sich, nach dem Treglwang Rundkurs, der Unterbodenschutz lockerte und zu prellen anfing, glaubte ich kurz mir würde das gleiche Problem wie Manuel drohen. Darum schraubte ich das Tempo auf der Kaiserau nochmals runter, was mir eigentlich Leid tat, da mir diese Prüfung wirklich gefallen hatte, dank unserem guten Schrieb! Als wir dann auf der letzten SP ins Ziel fuhren ist mir ein Stein vom Herz gefallen. Cathi hat fast noch lauter gejubelt als ich, denn ich war im ersten Moment fassungslos, es schon bei dieser Rallye geschafft zu haben.“

Cathi Krammer: „Meine erste Rallye Saison und gleich den Trophy-Titel holen, das hätte wohl keiner gedacht, selbst wir nicht. Jetzt freue ich mich schon richtig auf meine Heimrallye im Waldviertel, wo wir hoffentlich unserem Titel wieder gerecht werden.“

Ein großer Dank geht an all jene, die das Team auf dem Weg zum Titel unterstützt und diese Erfolge ermöglicht haben.

Nun kann das Duo Ende Oktober befreit starten und es bleibt zu hoffen, dass die Beiden auch für das nächste Jahr ein Projekt auf die Beine stellen können.

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