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Rallye-WM: FIA-Weltrat März 2009

Noch ein „Gnadenjahr“ für die heutigen World Rally Cars

In der WM 2010 werden WRC und Super 2000 zugelassen, ab 2011 werden die WRC endgültig von den Super 2000 verdrängt, vorerst noch ohne Turbo.

Michael Noir Trawniczek

Der FIA-Weltrat hat am Dienstag die Weichen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft gestellt. Bestätigt wurde, dass die heutigen, mit Turbo versehenen World Rally Cars (WRC) bald der Vergangenheit angehören und sie von Super 2000-Autos abgelöst werden – allerdings wird es 2010 noch ein Übergangsjahr geben.

Demnach sollen 2010 sowohl die heutigen World Rally Cars als auch die Super 2000-Boliden in der obersten Spielklasse der Rallye-WM, der WRC (World Rally Championship) zugelassen sein.

Ab 2011 werden ausschließlich die neuen World Rally Cars zum Einsatz kommen, die auf dem heutigen Super 2000-Reglement basieren und mit einem Aufbau-Kit versehen werden. Dazu gehört vorerst jedoch kein Turbomotor, es werden lediglich Aerodynamik-Anbauteile zugelassen. Zudem soll aus Kostengründen der Wechsel von Motoren, Getriebe und ähnlichen Bauteilen beschränkt werden. Sowohl WRC- als auch Super 2000-Motoren dürfen eine maximale Drehzahl von 8.500 U/min nicht überschreiten.

Ab 2013 könnte der Turbomotor in die Rallye-WM zurückkehren. Der Weltrat kann sich vorstellen, dass die neuen, auf Super 2000 basierenden WRC-Autos dann mit einem kostengünstigen 1,6 Liter-Turbomotor versehen werden. Offiziell ist das jedoch nur ein „Vorschlag“ des World Council…

Auch was den Kalender für 2010 anbelangt, hielt sich die FIA bedeckt. Angeblich könnte die Saison 2010 bereits im Sommer enden, weil man im August 2010 die Rallye-WM 2011 beginnen möchte…

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