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Arktisches Aufwärmen

Bevor es am zweiten Februar-Wochenende beim WM-Auftakt in Schweden ernst für Raikkonen wird, bestreitet er zum Aufwärmen die Arctic-Rallye.

Am zweiten Februar-Wochenende 2010 startet Kimi Räikkönen in seine Karriere als WRC-Pilot im Citroën-Junior-Team. Doch bereits vorher wird er mit seinem neuen Arbeitsgerät, dem C4 WRC, eine Rallye bestreiten. Der Finne fährt Ende Jänner sozusagen "zum Aufwärmen" bei der Arctic-Rallye in Nordfinnland mit.

Bei dieser "eisigen" Rallye gab Räikkönen im vergangenen Winter sein Rallyedebüt. Damals belegte er in einem Abarth Grande Punto S2000 den 13. Platz. In diesem Jahr wird er den Lauf, der am 29. Jänner beginnt, nutzen, um sich an den C4 zu gewöhnen und sich auf den WRC-Auftakt bei der Rallye Schweden vorzubereiten.

Räikkönen ist bis zum 31. Dezember noch vertraglich an Ferrari gebunden und darf deshalb selbst noch nicht viel über seine Rallyezukunft sagen. Doch Co-Pilot Kaj Lindström darf sich äußern. "Es war für uns ganz wichtig, die Arctic-Rallye als Test in unser Programm aufzunehmen", sagt er gegenüber 'wrc.com'.

"Kimi und ich sind diese Rallye schon zusammen in einem Fiat gefahren, daher kennt er die Prüfungen - mehr oder weniger", so Lindström. "Für ihn ist das eine gute Gelegenheit, Vertrauen in seinen Fahrstil und den Aufschrieb zu gewöhnen. Seit der Rallye Finnland hat er nicht mehr mit Aufschrieb gearbeitet."

"So weit ich weiß, ist die Route bei der Arctic-Rallye in diesem Jahr dieselbe wie im vergangenen Jahr. Damit können wir einen alten Aufschrieb nehmen. Das kann eine sehr hilfreiche Vorbereitung auf Schweden und die Saison sein."

Die Arctic-Rallye hat übrigens 2003 bereits ein Rallye-Debüt eines ehemaligen F1-Weltmeisters gesehen, Mikka Häkkinen versuchte sich dort erstmals abseits befestigter Rundkurse. Der Finne landete damals auf Gesamtrang 30, ein gewisser Keke Rosberg wurde 45., JJ Lehto belegte Rang 16.

Möglicherweise gehen Räikkönen und Lindström vor der Arctic-Rallye auch noch mit dem C4 testen. Lindström würde das gern in der Nähe von Jyväskylä tun, wo sich das Duo schon in der Vergangenheit vorbereitet hat: "Kimi kennt die Prüfungen nun sehr gut, das wäre also ideal, um sich mit dem neuen Auto vertraut zu machen."

Wie groß die Sehnsucht Räkkönens nach dem Rallyesport ist, zeigt die Tatsache, dass der Finne ein Angebot von Mercedes ausgeschlagen und bei Citroen unterschrieben hat.

Räikkönen schlug Mercedes-Angebot aus

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