RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Ein guter Fahrer muss überall schnell sein"

Ex-Rallye-Weltmeister Carlos Sainz traut Kimi Räikkönen in der WRC einiges zu, eines der Hauptkriterien sei ein guter Aufschrieb.

Carlos Sainz bereitet sich selbst gerade als Volkswagen-Pilot auf die Rallye Dakar vor, doch das hindert ihn nicht daran, auch die Entwicklungen in der Rallyeweltmeisterschaft WRC mit Interesse zu verfolgen. Dort war in den vergangenen Wochen der Einstieg von Formel-1-Star Kimi Räikkönen das große Thema.

"Das ist ein sehr mutiger Schritt, den er macht. Aber ich finde, es ist großartig für den Rallyesport, dass Kimi Räikkönen jetzt in der Weltmeisterschaft mitfährt", sagt Rallyelegende Sainz über den Newcomer. "Ich glaube auch, dass er gute Leistungen zeigen kann. Er wird zwar noch Erfahrungen sammeln müssen, aber mit einem guten Auto sollte er es beim derzeitigen Starterfeld in die Top 6 schaffen."

Das solle nicht heißen, dass Räikkönen nicht auch um Plätze noch weiter vorn mitfahren kann, betont der Spanier, "aber ich denke, dass er solche Ergebnisse recht bald holen kann. Er ist ein sehr talentierter Fahrer. Zwar wird es nicht leicht sein für ihn, sich an das System, den Aufschrieb und so etwas zu gewöhnen, aber wenn er das getan hat, kann er ein Guter werden."

Sainz, der selbst einmal in einem Renault R25 einen Formel-1-Test gefahren ist, weiß zwar, dass ein WRC-Bolide etwas ganz anderes ist, aber: "Wenn man ein guter Fahrer ist, sollte man in der Lage sein, alles fahren zu können."

Am schwierigsten wird für Räikkönen die Aufgabe, die Rallyepisten in Verbindung mit dem Aufschrieb kennenzulernen, prophezeit der frühere Weltmeister: "Er muss lernen, bei nur zwei Fahrten über eine Prüfung einen vernünftigen Aufschrieb zu machen, dem er zu einhundert Prozent vertrauen kann. Das dauert seine Zeit. Es kann schon anfangs gut funktionieren, aber sobald man einen Fehler macht, kann man einen Unfall haben. Und wenn der Aufschrieb nicht präzise ist, ist man langsamer und man kann ihm auch nicht vertrauen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.