RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Mehr Konstanz ist gefragt

Latvala lässt die Saison 2009 noch einmal Revue passieren, für 2010 wünscht sich der finnische Ford-Pilot deutlich mehr Konstanz.

Jari-Matti Latvala durchlebte in der vergangenen Saison ein Wechselbad der Gefühle. Mal überzeugte der Ford-Youngster durch seinen Speed, in Sardinien jubelte er sogar über den Sieg, mal erlebte er Horrormomente wie seinen Crash in Portugal oder bittere Momente wie bei der Rallye Polen.

In einem Wort würde Latvala seine Saison als "Achterbahnfahrt" bezeichnen, wie der Finne auf der offiziellen Internetseite der WRC sagt. Sein stolzester Moment war natürlich der Sieg in Sardinien: "Da waren seit meinem ersten Sieg bei der Rallye Schweden schon fast eineinhalb Jahre vergangen und es hat sich gut angefühlt, wieder zu gewinnen.

Die Tiefpunkte seiner Saison waren Portugal und Polen. In Portugal überschlug sich Latvalas Ford unzählige Male einen Abhang hinunter, wie durch ein Wunder blieben Fahrer und Beifahrer unverletzt. Latvala räumte danach offen ein, dass er dachte, er überlebt diesen Crash nicht.

In Polen folgte sein unglücklicher Unfall in der abschließenden Zuschauerprüfung, als er wenige Meter vor dem Ziel noch zu viel wollte und dabei den zweiten Platz und den Doppelsieg für Ford wegwarf. Kein Wunder, dass dies die Prüfung der Saison 2009 war, die Latvala gern noch einmal fahren würde, wenn er wie in einem Videospiel die Chance dazu hätte: "Warum, muss ich wohl nicht erklären!"

Auch wenn Latvala persönlich schlechte Erinnerungen an die Rallye Polen hat, wäre dies doch der Lauf gewesen, den er sich als Fan zum Zuschauen ausgesucht hätte: "Für Zuschauer war das eine großartige Rallye und die Fanmassen waren ja auch groß."

Das Prädikat "Rallye des Jahres" würde er jedoch seinem Heimlauf in Finnland verleihen: "Die Stimmung dort ist immer toll, aber in diesem Jahr haben die Organisatoren noch ein paar Kleinigkeiten geändert, so dass die Rallye sogar für die Fahrer noch besser wurde."

Wenn er sich unter seinen Kollegen und Konkurrenten einen "Fahrer des Jahres" aussuchen müsste, würde Latvalas Wahl auf Ford-Teamkollege Mikko Hirvonen fallen: "Er hat die ganze Saison über keinen einzigen Fehler gemacht."

Und das ist eine Leistung, von der Latvala hofft, sie eines Tages auch noch bringen zu können. Noch ist er manchmal zu unbedacht und ungestüm. Speed allein bringt keinen langfristigen Erfolg.

Und deshalb lautet Latvalas Weihnachtswunsch: "Man kann das zwar nicht einpacken, aber ich möchte mich über die Feiertage erholen, für das nächste Jahr ein gutes Gefühl entwickeln und bei meinem Fahrstil zu mehr Konstanz finden."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Neulinger

Marcel Neulinger: Noch eine Rechnung offen!

Mit der Lavanttal Rallye hat Doppelstaatsmeister Marcel Neulinger noch eine Rechnung offen. 2025 schied der Youngster nach einem Unfall aus, heuer ist der dritte Sieg in Folge das klare Ziel!

In Erinnerung an Craig Breen

Hyundai fährt Rallye Kroatien im Sonderdesign

Drei Jahre nach dem tödlichen Unfall von Craig Breen erinnert das Hyundai-Werksteam mit einer speziellen Lackierung an seinen verunglückten Stammfahrer

Lavanttal Rallye: Wetter, Zeitplan & Radio

Weite Sprünge bei trüben Tagen und kalten Nächten

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr Wolfsberg / SG TOOLBOX bietet den Piloten und den Fans mit zwei neuen Prüfungen Action pur / Das Wetter in Wolfsberg wird sonnenlos, aber ziemlich sicher trocken.

TEC7 ORM, Lavanttal: Fotos Shakedown

Die besten Bilder vom Shakedown

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl liefert wieder die besten Bilder von der Lavanttal Rallye - hier die besten Fotos vom Shakedown.

TEC7 ORM, Lavanttal: Nach SP2

Titelverteidiger hoch motiviert

Der letztjährige Sieger Simon Wagner liegt nach zwei Prüfungen der 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX vorne