RALLYE

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Waldherr zieht davon

Waldherr dominiert das Geschehen vor Baumschlager und den Gaßners, Rosenberger mit Getriebeschaden out, Böhm nach Feuer im Auto.

Andreas Waldherr (VW Polo S2000) setzt seine Bestzeitenserie bei der 27. Internationalen Jänner Rallye fort. Nach der Mittagspause holte der Niederösterreicher weitere drei Topplatzierungen und hält nun bei sechs Bestmarken. Das beschert ihm einen komfortablen Vorsprung auf Raimund Baumschlager (Mitsubishi Lancer Evo IX) von 42,8 Sekunden. Waldherr: „Leider ist Valousek schon sehr früh ausgefallen. Doch ich gehe mein Tempo weiter und versuche den Zuschauern eine gute Show zu bieten.“

Baumschlager denkt hingegen schon zu Beginn der Staatsmeisterschaft an eine erfolgreiche Titelverteidigung und hat das Tempo zurückgenommen. Vor allem auch, weil der Oberösterreicher seinen Kontrahenten außer Reichweite sieht. Dennoch erzielte er auf SP 8 seine erste Bestzeit des Tages und hält damit die Gassner-Familie auf Distanz.

Vater Hermann überholte in der Zwischenzeit auf SP 7 seinen Filius (D/beide Mitsubishi Lancer Evo IX) und liegt im internen Duell nun 15,1 Sekunden voran und auch auf einem Stockerlplatz. Ernst Haneder (Mitsubishi Lancer Evo IX) fiel auf SP 8 und neun etwas zurück, konnte jedoch seinen fünften Gesamtrang behaupten.“

Die Internationalität der Jänner-Rallye spiegelt sich in der Resultatliste wider. Auf Platz sechs folgt der Tscheche Jan Cerny (Subaru Impreza STI) vor dem Slowaken Peter Gavlak und der schwedischen Rallye-Legende Stig Blomqvist (beide Mitsubishi Lancer Evo IX), der die tausenden Besucher entlang der Sonderprüfungen immer wieder zu Szenenapplaus hinreißt.

Hinter Daniel Behalek (Tch/Mitsubishi Lancer Evo IX) schob sich nun auch Manfred Stohl im Erdgas Subaru Impreza MY07 unter die Top-10. Insgesamt befinden sich Teams aus fünf Nationen unter den ersten Acht.

Für Kris Rosenberger (Subaru Impreza STI) ist die Jänner-Rallye bereits vorbei. Der Niederösterreicher musste sein Arbeitsgerät im Service nach fünf Sonderprüfungen abstellen. „Wir hatten nur mehr vier Gänge und ein Wechsel des Getriebes war in den 20 Minuten Servicezeit nicht möglich“, erklärt der Dritte der letztjährigen Staatsmeisterschaft.

In der Dieselklasse übernahm Michael Kogler (VW Golf V TDI) kampflos die Führung, nachdem Michael Böhm (Fiat Punto JTD) auf SP 8 mit Feuer an Bord seinen Boliden abstellen musste.

In der Klasse H10 kam es zum Führungswechsel. Christof Klausner (Audi Coupe Quattro) setzte sich mit der elftbesten Gesamtzeit auf SP 9 an die Spitze. Zweiter ist der Italiener Andrea de Luna (Renault Clio Williams) mit 8,1 Sekunden Rückstand.

Drei Prüfungen stehen heute noch auf dem Programm.

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