RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Die IRC eine Serie für Importeure und Privatteams"

Peugeot-Sportchef Olivier Quesnel ist sauer, sollte Skoda in der IRC weiterhin als Werksteam mitmischen, dann wird sich Peugeot zurückziehen.

Škoda muss umdenken. Diese klare Forderung stellt Peugeot-Sportchef Olivier Quesnel an die Konkurrenz. Der Peugeot 207 S2000 ist in dieser Saison oft dem Škoda Fabia unterlegen, die beiden offiziellen Werkspiloten der Tschechen stehen fast immer auf dem Podest.

In der Markenwertung liegen die französischen Löwen schon deutlich zurück. Daran ist man nicht gewöhnt, immerhin holte man 2009 mit Chris Meeke noch den Titel. "Wir wollen gern in der IRC bleiben", sagt Quesnel.

"Aber für mich ist die IRC eine Serie für Importeure und Privatteams. Wenn Škoda auch nächstes Jahr wieder als Werksteam auftaucht, dann würde ich nicht länger bleiben wollen. Ich gebe doch kein Geld dafür aus, um nachher immer Škoda gratulieren zu dürfen. Ich habe den Vermarktern von Eurosport klar gesagt: Wenn ein Hersteller offiziell dabei ist, dann war es das für mich."

"Ich vertrete hier eine Marke", sagt der Franzose fast wütend. "Peugeot ist nicht bereit, sich länger finanziell zu engagieren, wenn wir dann keine Chance auf Siege haben. Das ist unmöglich."

"Wir testen mit unseren Teams einmal im Monat, Škoda ist die ganze Zeit bei Tests unterwegs. Ich will Klarheit. Ich mag natürlich nie gern verlieren, aber solange alle auf der gleichen Basis starten, habe ich kein Problem damit. Das Hauptprogramm von Peugeot ist sowieso der Langstreckensport. Wir könnten auch einen Werkswagen und einen Werksfahrer in der IRC einsetzen, aber das wollen wir nicht."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Sensation im Triestingtal

Manfred Stohl gibt Österreich-Comeback!

Erstmals seit 2012 startet Österreichs WM-Vierter 2006, Manfred Stohl wieder bei einer Rallye in Österreich! Seinen Start bei der ARC Rallye Triestingtal bezeichnet Stohl als Hommage an seinen Freund und Beifahrer Peter Müller. Die beiden Gr.N-Weltmeister 2000 begrüßen und veredeln das Comeback des Rallyesports im Triestingtal.

F.A.T. Ice Race: Beste Bilder Samstag

Die besten Bilder vom F.A.T. Ice Race 2026

"Es war wieder einmal eine großartige Veranstaltung", sagt motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl und präsentiert seine besten Bilder vom Samstag.

Riverside, Joanneum & Triestingtal

Viel Rallye auf drei Bühnen

Binnen einer Woche kommen Rallyefans bei gleich drei Events auf ihre Rechnung: Motorsportshow Riverside, Rallye-Event in Graz und Podiumsdiskussion am Vorabend der ARC Rallye Triestingtal.

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert