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"Die IRC eine Serie für Importeure und Privatteams"

Peugeot-Sportchef Olivier Quesnel ist sauer, sollte Skoda in der IRC weiterhin als Werksteam mitmischen, dann wird sich Peugeot zurückziehen.

Škoda muss umdenken. Diese klare Forderung stellt Peugeot-Sportchef Olivier Quesnel an die Konkurrenz. Der Peugeot 207 S2000 ist in dieser Saison oft dem Škoda Fabia unterlegen, die beiden offiziellen Werkspiloten der Tschechen stehen fast immer auf dem Podest.

In der Markenwertung liegen die französischen Löwen schon deutlich zurück. Daran ist man nicht gewöhnt, immerhin holte man 2009 mit Chris Meeke noch den Titel. "Wir wollen gern in der IRC bleiben", sagt Quesnel.

"Aber für mich ist die IRC eine Serie für Importeure und Privatteams. Wenn Škoda auch nächstes Jahr wieder als Werksteam auftaucht, dann würde ich nicht länger bleiben wollen. Ich gebe doch kein Geld dafür aus, um nachher immer Škoda gratulieren zu dürfen. Ich habe den Vermarktern von Eurosport klar gesagt: Wenn ein Hersteller offiziell dabei ist, dann war es das für mich."

"Ich vertrete hier eine Marke", sagt der Franzose fast wütend. "Peugeot ist nicht bereit, sich länger finanziell zu engagieren, wenn wir dann keine Chance auf Siege haben. Das ist unmöglich."

"Wir testen mit unseren Teams einmal im Monat, Škoda ist die ganze Zeit bei Tests unterwegs. Ich will Klarheit. Ich mag natürlich nie gern verlieren, aber solange alle auf der gleichen Basis starten, habe ich kein Problem damit. Das Hauptprogramm von Peugeot ist sowieso der Langstreckensport. Wir könnten auch einen Werkswagen und einen Werksfahrer in der IRC einsetzen, aber das wollen wir nicht."

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