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Baumschlager einmal mehr voran

Baumschlager führt trotz eines Aha-Erlebnisses auf SP 5 vor Harrach und Waldherr, Kogler in der 2WD-Klasse vor Danzinger.

Die ARBÖ-Rallye Steiermark ist in vollem Gang, der Wettergott hat allerdings wenig Einsehen mit den Teilnehmern. Die Sonderprüfungen sind größtenteils nass, für Nachmittag wird weiterer Regen erwartet. So richtig problemlos lief es für fast keine Teams, neben falscher Reifenwahl war auch das Auflaufen auf dem Rundkurs Hall ein großes Problem.

An der Spitze wenig Überraschungen, Raimund Baumschlager gewinnt SP für SP - mit Ausnahme der SP 4, wo Harrach 0,5 Sekunden schneller war - und führt nach fünf Prüfungen die Rallye an. Auf SP 5 dann aber eine Schrecksekunden für den Staatsmeister:

„Die Veranstalter haben einen Strohballen zu weit in die Strecke gestellt, den wir so nicht in unserem Schrieb hatten. Den haben wir touchiert und die Front des Autos beschädigt. Zudem war eine Schikane falsch aufgestellt, statt rechts – links – rechts musste man links – rechts – links fahren…“

Auf dem zweiten Gesamtrang liegt derzeit Beppo Harrach mit einem Rückstand von 20,9 Sekunden. 6,6 Sekunden dahinter belegt Andreas Waldherr den dritten Gesamtrang. Lokalmatador Gerwald Grössing hat als Vierter Manfred Stohl im Nacken, gefolgt von Mario Saibel und Franz Sonnleitner.

Bester 2WD-Pilot ist momentan Michael Kogler auf Gesamtrang acht – „bei mir läuft es problemlos“ – Alex Tazreiter und Hannes Danzinger komplettieren die Top-Ten. Danzinger hatte wie auch Baumschlager bei der selben Schikane ein Problem: „Die Schikane war falsch aufgestellt, ich habe links vorne einen Strohballen touchiert und das Auto beschädigt. Abgesehen davon läuft es aber gut.“

Ganz und gar nicht gut läuft es indes für Walter Kovar: „Wir haben massive Elektronik- und Elektrik-Probleme, der Scheibenwischer läuft nicht, die Differenziale werden nicht richtig angesteuert usw. Wir hoffen, dass wir das im Service in den Griff bekommen.“

Für den 2WD-Gesamtführenden Hermann Neubauer geht es heute nur darum durchzukommen, dann wäre der Titel gesichert: „Das ist gar nicht so leicht, wir dürfen nicht riskieren, müssen aber konzentriert bleiben.“

Bei den Historischen gibt Kris Rosenberger den Ton an: „In Anbetracht der schwierigen Bedingungen läuft es eigentlich besser als erwartet.“ Hinter Rosenberger belegt Friesenegger Rang zwei bei den Historischen. Josef Pointinger hat Troubles: „Die Bedingungen sind toll, leider hat das Auto dauernd Aussetzer…“

Spannend verläuft der Fight in der Dieselklasse, Daniel Wollinger hat die Nase knapp vor Christian Mrlik.

Nun ist Mittags-Service in Admont, um 12:20 Uhr wird die Prüfung „Treglwang dann das zweite Mal gefahren, sieben Prüfungen warten noch auf die rund 70 Teams.

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