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Gnädiger Wettergott?

Da Co-Pilotin Elke Aigner krankheitsbedingt ausfällt, übernimmt Tazreiters Ex-Co-Pilot Friedrich Oismüller die Ansage, man hofft auf trockenes Wetter.

Hiobsbotschaft für Alexander Tazreiter: Wenige Tage vor dem Start zum dritten Lauf der heimischen Rallye-Staatsmeisterschaft im Rahmen der Castrol-Rallye rund um Judenburg fällt Co-Pilotin Elke Aigner krankheitsbedingt aus. Die Niederösterreicherin hat seit Tagen Fieber und wird daher nicht mehr rechtzeitig zum Besichtigen der Prüfungen fit.

„Ich hoffe natürlich, dass Elke möglichst bald wieder gesund ist, für die Castrol-Rallye ist es aber einfach zu knapp. Und wenn man nicht fit ist, sollte man besser auch keine Rallye fahren“, so Alex Tazreiter. So kurz vor der Rallye war natürlich eine schnelle Lösung bzw. ein Ersatz-Co-Pilot gefragt, fündig wurde der Niederösterreicher bei Friedrich Oismüller.

„Wir sind früher miteinander gefahren, zuletzt 2008 bei der Herbst-Rallye in Leiben. Natürlich ist es eine Umstellung, wenn man sich über eineinhalb Jahre an die Ansage seiner Co-Pilotin gewohnt hat. Nun gilt es bereits beim Besichtigen eine gute Basis zu legen, die meisten Prüfungen kennen wir immerhin schon aus dem Vorjahr.“

Die große Unbekannte ist auch bei der Castrol-Rallye das Wetter. Derzeit stehen die Zeichen zwar auf Sonnenschein, dass sich die Bedingungen aber schnell ändern können, haben die letzten Wochen eindrucksvoll bewiesen.

„Mir wäre es am liebsten wenn es trocken bleibt. Wenns regnen muss, dann hoffentlich konstant. Bei wechselnden Bedingungen wird die Sache zum echten Reifenpoker und dann ist die Reifenwahl nur noch Glückssache.“

Auf eine Platzierung will sich Tazreiter nicht festlegen: „Natürlich wäre ein Platz in den Top-Ten fein, aber mir ist klar, dass ich mich zuerst wieder auf meinen neuen „alten“ Co-Piloten einstellen muss, je schneller das gelingt, desto besser.“

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