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Platz 8 für Manfred Stohl & CNG-Peugeot

Bestes Resultat für Manfred Stohl/Ilka Minor bislang heuer, Leistungsprobleme des Peugeot S2000 verhindern aber einen besseren Rang.

Nach der Bekanntschaft mit einem Strohballen und Problemen mit der Gasdruckregelung, nahm das OMV CNG (compressed natural gas) Rallye Team die zweite Etappe der Judenburg-Pölstal-Rallye trotzdem hoch motiviert in Angriff. Doch immer wiederkehrende Motoraussetzer behinderten das OMV-Duo Manfred Stohl und Ilka Minor.

Und so konzentrierten die beiden sich darauf, Platz 8 zu verteidigen – was letzendlich auch gelang und die beste Platzierung in dieser Saison bedeutet. Trotzdem gilt es jetzt, weiteres Potential zu entdecken, um für die Maribor Rallye gerüstet zu sein.

Aussetzer

Manfred Stohl ist niemand, der sich leicht entmutigen lässt. Schon gar nicht von der kurzen Begegnung mit einem Strohballen am ersten Tag, oder von kurzfristigen Problemen mit dem Gasdruckregler am CNG Peugeot S2000. Daher ging das OMV-Duo Manfred Stohl/Ilka Minor auch weiterhin motiviert in die zweite Etappe der Judenburg-Pölstal-Rallye am Samstag.

Doch leider schlug der Problemteufel erneut zu. „Auf SP 7 war es besonders schlimm. Wir hatten immer wieder Aussetzer, das heißt, wenn ich aufs Gas trat, tat sich wenig bis nichts. Das bedeutete gleichzeitig natürlich einen Leistungsabfall“, erklärt Manfred Stohl den Zeitrückstand auf die Spitze.

Zwiespältige Bilanz

Am Nachmittag zeigte sich dann, mit wieviel Herz und wie sehr am Limit Manfred Stohl fuhr. Nachdem er auf SP 10 durch Staubentwicklung etwas gebremst wurde, trat er daraufhin voll aufs Gas – was aber leider auch einen Dreher zur Folge hatte und damit Zeit kostete, sowie einen Rückfall auf Platz 10 bedeutete.

Auf den letzten beiden SPs der Rallye machte das OMV-Duo aber wieder Boden gut (unter anderem mit Platz sechs auf Sonderprüfung 12) und konnte so den achten Gesamtrang zurückerobern und ins Ziel bringen. Am Ende zieht Manfred Stohl ein zwiespältiges Resumée der Judenburg-Pölstal-Rallye:

„Einerseits kann man nicht verleugnen, dass wir hier das beste Resultat der Saison eingefahren haben. Das ist die positive Seite. Andererseits sind die Vorwärtsschritte in der Entwicklung des Autos, die durchaus vorhanden sind, aber momentan etwas zu klein, um wirklich vorne mitfahren zu können. Trotzdem gibt unser Team aber natürlich nicht auf und wir werden versuchen, bis zur Maribor-Rallye vielleicht noch einen entscheidenden Schritt nach vorne zu tun.“

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