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Tazreiter & Aigner freuen sich über einen weiteren Top-10-Platz

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von deutlich über 30 Grad ging die Maribor-Rallye in Slowenien über die Bühne.

Auch Co-Pilotin Elke Aigner war nach der gesundheitsbedingten Zwangsrast bei der Judenburg-Rallye beim 4. ÖM-Lauf wieder mit dabei, die Motivation des Duos war jedenfalls groß. Einmal mehr stellte Alex Tazreiter seine Konstanz unter Beweis, der Niederösterreicher war dabei aber alles andere als langsam und hielt sich einmal mehr in den Top-Ten auf:

„Die Rallye hat wirklich großen Spaß gemacht, die unterschiedlichen Asphalt-Beläge waren eine große Herausforderung. Das gilt auch für die extreme Hitze im Auto, eine echte Belastung für den Körper.“

Davon kann auch Elke Aigner ein Lied singen, die Co-Pilotin im von Schlager Rallye Sport eingesetzten Mitsubishi Evo IX hatte mit einem Migräne-Anfall zu kämpfen und klagte über Übelkeit: „Alex hat mich gefragt ob wir aufhören sollen, das wollte ich aber auf keinen Fall. Teilweise war es wirklich extrem, aber am Nachmittag ging es zum Glück dann wieder besser.“

Das Glück des Tüchtigen hatten die beiden in Maribor allerdings nicht. Auf der drittletzten Prüfung schob sich Willi Stengg an Tazreiter und Aigner vorbei. Auf der letzten Prüfung war man dennoch drauf und dran Gesamtrang neun zu holen, am Ende fehlten gerade einmal 0,2 Sekunden auf den Lokalmatador Mitja Klemencic.

„Einerseits ist es natürlich ärgerlich, so knapp zu scheitern, andererseits können wir unter den gegebenen Umständen mit dem zehnten Gesamtrang gut leben“, so Alex Tazreiter im Ziel.

Demnächst steht die Schneebergland-Rallye auf dem Plan, ein völlig neuer ÖM-Lauf: „Wir sind schon sehr gespannt wie die Kräfteverhältnisse dort sein werden, schließlich betreten alle Neuland. Besonders freuen wir uns auf die Schotter-Prüfungen, da macht das Fahren besonders großen Spaß.“

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