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„Aus rechtlichen Gründen nicht mehr machbar“

Die bei den Fans beliebte „Einheizershow“ der Historischen ist Geschichte – ab sofort werden die Oldie-Boliden nach ihrer Stärke eingeordnet.

Michael Noir Trawniczek
Foto: Daniel Fessl

IIm Zuge einer Recherchearbeit hat motorline.cc erfahren, dass die von den Topfavoriten der Rallye-ÖM kritisierte Vorausfahrt der Historischen Rallye-Staatsmeisterschaft für den Rest der Saison Geschichte ist.

Dietmar Hinteregger, der Vorsitzende des OSK-Rallyekollegiums erklärte gegenüber motorline.cc: „Es wurde vorgestern gemeinsam mit den Vertretern der Historischen beschlossen, für den Rest der Saison die historischen Autos nicht mehr vorne weg fahren zu lassen. Ich betone jedoch, dass diese Entscheidung nichts, rein gar nichts mit diversen Beschwerden und Querschüssen zu tun hat, sondern diese aus rein rechtlichen Gründen gefällt wurde.“

Gegenüber der Zeitschrift Rally & more haben Raimund Baumschlager und Andi Aigner den schlechten Zustand der Prüfungen sowie die Verunsicherung aufgrund gestrandeter Autos kritisiert.

Hinteregger erklärt, warum die Entscheidung tatsächlich gefällt wurde: „Wir haben uns sozusagen an die Grenzen des Reglements begeben und müssen daher diese Änderung durchführen. Die Entscheidung hat mit der Ausschlusszeit von 30 Minuten zu tun. Ein Beispiel: Wenn ein besonders langsamer historischer Wagen einen Reifenwechsel vollführt, und dieser dauert zum Beispiel 15 Minuten lang, kann er die Fahrt fortsetzen, da die Ausschlusszeit eben 30 Minuten beträgt. In diesem Fall würde der langsame Historische sich in ein Feld von viel schnelleren Autos wieder einreihen – und das wäre unverantwortlich.“

Die Historischen werden für den Rest der Saison „nach ihrer Stärke“ in die allgemeine Starterliste eingeordnet. Für 2011 überlegt die OSK jedoch, einen Weg zu finden, um die bei den Fans äußerst beliebte „Histo-Einheizershow“ wieder zum Leben zu erwecken.

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