RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Bereit für das Debüt: Abarth 5005 R3T

Abarth kehrt als Hersteller zurück auf die heimischen Rallye-Pisten: Michael Böhm steigt um auf einen 500 R3T – und zwar den ersten seiner Art.

Seit November 2009 war es fix, dass die Scuderia Abarth Austria auf Grund der Erfolge in der österreichischen Dieselmeisterschaft einen Abarth 500 R3T bekommen würde. Dieses Werksauto, das in Turin bei Abarth Motorsport gebaut wird, wurde für den italienischen Rallye-Cup gebaut und steht auch anderen Ländern zur Verfügung.

Durch die Kontakte zu Abarth, die Erfolge in den vergangenen Jahren - Michael Böhm war zwei Mal Dieselmeister, zwei Mal Vizemeister und hat 2009 vier Rallyes gewonnen - war es möglich, den ersten Abarth 500 R3T außerhalb Italiens zu bekommen.

Durch längere Tests und ein Problem mit einem Zulieferer wurde es noch einmal eng; und so kommt der Abarth erst am 1. April nach Österreich und es bleibt kaum Zeit, den kleinen Rallyeboliden auf österreichische Verhältnisse einzustellen.

Das sagt das Team

Teamchef Christian Böhm: "Wir sind noch keinen Meter gefahren und sind schon gespannt wie sich der Abarth im Renntrimm fährt. Beim Test im Vorjahr in Italien haben wir festgestellt, dass der kleine Abarth sehr nervös und auf schnellen Passagen echt schwer zu fahren ist (der Radstand ist 23 cm kürzer als beim Fiesta R2 und um fast 30 cm kürzer als beim Diesel-Punto). Allerdings ist er mit 1.080 Kilogramm auch sehr leicht und durch den kurzen Radstand sehr wendig. Wir werden die BP ultimate Rallye als Testlauf sehen, um Fahrwerk und Bremsen auf unsere Bedürfnisse abzustimmen. Wir werden uns weder auf viel Risiko noch auf riskante Wagnisse einlassen.“

Michael Böhm erklärt:."Ich bin schon gespannt, wie sich mein neues Arbeitsgerät anfühlt und hoffe, dass ich vor der Lavanttal Rallye noch einige Kilometer fahren kann. Vorerst muss der Wagen aber noch typisiert werden. Wir werden aber bei der Rallye unseres Hauptsponsors nicht allzu viel riskieren, um Erfahrung und Wettbewerbs-Kilometer zu sammeln. Besonders stolz sind wir, dass die Abarth Motorsportabteilung nach Wolfsberg kommt, um bei der Weltpremiere dabei zu sein und uns zu unterstützen."

Rallye-Comeback & Premiere

Nach Recherchen des Teams wird der Einsatz des Abarth auch eine Weltpremiere sein, denn es wird der erste Einsatz eines Abarth 500 R3T in einem offiziellen Meisterschaftslauf im Jahr 2010 sein, denn in Italien startet die Saison etwas später.

Auch ist es der erste Einsatz eines Abarth-Rallyeautos in Österreich seit den siebziger Jahren, wenn man von historischen Fahrzeugen absieht. Auf Österreichs Bergen wird die aktuelle Marke Abarth ja beispielsweise von Georg Pachers Silhouetten-Abarth der Gruppe E2-SH bereits würdig vertreten.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.