RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye/Motorsport: News

Petter Solberg im Tourenwagen?

Petter Solberg schockiert die Rallyefans: Im Moment sei es in der WRC hart, ein Projekt umzusetzen, daher sei ein Wechsel auf die Rundstrecke möglich…

Petter Solberg lotet weiter aus, wie seine sportliche Zukunft aussehen soll. Ob er weiter in der Rallyeweltmeisterschaft WRC an den Start gehen kann, ist nach wie vor unklar.

Er will nur eines nicht: sich weiter als Privatier durchschlagen zu müssen. Auf der Suche nach anderen Optionen schließt der Norweger nun auch einen Start in der Tourenwagenweltmeisterschaft WTCC nicht aus.

"Ich weiß, was ich auf der Rundstrecke kann, und deshalb denke ich über die WTCC nach", sagt Solberg gegenüber Autosport. Er hoffe, in naher Zukunft für eines der WTCC-Spitzenteams testen zu können, schon rein aus Neugier.

"Ich bin sehr daran interessiert, verschiedene Autos zu testen, um zu sehen, wie sie sind. Ich habe die Formel 1 getestet und Le-Mans-Autos, und die waren gut."

Stichwort Le Mans: Möglicherweise geht Solberg im kommenden Jahr beim 24-Stunden-Klassiker an der Sarthe an den Start. Er ist als möglicher dritter Pilot im Oreca-Team im Gespräch.

Vielleicht kommt dann in der WTCC noch mehr Rundstreckenarbeit auf den Norweger zu. In der Rallyeweltmeisterschaft tut sich der Weltmeister von 2003 nach wie vor schwer, eine passende Aufgabe zu finden.

Offenbar hat ihm Citroën ein Cockpit angeboten, doch Solberg hat die dafür nötigen Sponsorengelder noch nicht zusammenbekommen.

"Im Moment ist es in der WRC hart, also schaue ich mir andere Möglichkeiten an. Und da ist die WTCC die größte", so Solberg.

Im Januar wird der Norweger aber erst einmal wieder ins Rallyeauto steigen: Er nimmt im einem Peugeot an der Rallye Monte Carlo teil. Der Klassiker ist in diesem Jahr wieder der Auftakt zur Intercontinental Rally Challenge IRC.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

Dämpfer, Federn & Rätsel

Hyundai verzweifelt in Schweden

Hyundais Rallye-Team steht in Schweden vor einem Rätsel - Kein Speed trotz intensiver Vorbereitung - Selbst radikale Änderungen beim Set-up helfen kaum

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion

Das Österreich-Comeback von Manfred Stohl sorgte für die große Sensation. Doch auch sonst kann sich ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner über eine illustre, bunt gefächerte Nennliste freuen.