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Blutauffrischung

Jarmo Mahonen - Veranstalter der Finnland-Rallye - ist neuer Präsident der WRC-Kommission der FIA, Robert Reid ist Vizepräsident.

Die WRC-Kommission der FIA hat einen neuen Präsidenten: der Nachfolger von Morrie Chandler heißt Jarmo Mahonen. Mahonen ist der Mann, der mit seiner Firma AAK als Veranstalter hinter der erfolgreichen Rallye Finnland steht.

Nun geht er seine neue Aufgabe an, dabei will er aber nichts über das Knie brechen. Wichtig ist ihm zunächst, um die Unterstützung von FIA-Präsident Jean Todt zu wissen.

"Er ist ein Rallye-Mann und er möchte, dass die Weltmeisterschaft so gut wird, wie sie einmal war", sagt Mahonen gegenüber 'Autosport'. In seiner neuen Rolle hat Mahonen nun eine umfassende Aufgabenliste, die es Punkt für Punkt abzuarbeiten gilt. "Aber ich muss mir die Zeit nehmen, mich einzufinden und mir mit allen Beteiligten alles genau anzuschauen", sagt er.

"Wir haben ein gemeinsames Ziel und wir werden alle auf dieses Ziel hinarbeiten", erklärt Mahonen. "Ich kann aber noch keine Details über dieses gemeinsame Ziel nennen, dazu ist es noch zu früh. Wir werden es Schritt für Schritt angehen, aber ich kann versichern, dass ich meine Ansichten nur allzu gern mitteilen werde, wenn ich mir alles genau angeschaut habe."

Als Veranstalter der Rallye Finnland bringt Mahonen viel Erfahrung im sportlichen und kommerziellen Bereich mit, die er nun in seine neue Aufgabe einfließen lassen will: "Ich habe dabei viel gelernt. Und es gibt Veranstaltungen in der Meisterschaft, bei denen wir die Qualität verbessern müssen. Das ist eines der kurzfristigen Ziele."

Eine Entscheidung hat Mahonen aber bereits getroffen: Er hat den früheren Beifahrer von Colin McRae und Richard Burns - Robert Reid (Foto oben) - zum Vizepräsidenten der Kommission gemacht.

"Der Sport braucht junges Blut und Jungs, die in den Werksteams waren - und Jungs, die die Fähigkeit haben, für sich selbst zu denken. Robert ist ein wirklich kluger und guter Kerl, der nun auch die Basis hat, den Sport von der anderen Seite aus zu sehen", begründet Mahonen.

Wer bei seiner Firma AAK nun die Verantwortung für die Rallye Finnland übernehmen wird, soll in den nächsten Tagen entschieden werden, "aber da mache ich mir keine Sorgen. Wir haben viele gute Leute im Büro."

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