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Eine Rallye zum Vergessen

Alexander Tazreiter hakt die Rallye im Pölstal nach Riesenpech ab, ein Motorschaden bedeutet den ersten Ausfall seit eineinhalb Jahren.

Die Castrol-Rallye 2010 wird Alexander Tazreiter möglichst schnell aus seinem Gedächtnis zu streichen versuchen. Bereits vor dem Start gab’s keine guten Nachrichten für den Ybbsitzer, Stamm-Co-Pilotin Elke Aigner musste krankheitsbedingt absagen, Tazreiters ehemaliger Co-Pilot Friedrich Oismüller sprang ein.

„Es ist natürlich nicht leicht, wenn man kurzfristig den Co-Piloten wechseln muss. Fritz hat seine Sache aber gut gemacht, wenngleich wir noch ein paar Sonderprüfungen gebraucht hätten um uns perfekt einzuspielen“, so Tazreiter.

Doch so weit sollte es nicht kommen. Nach einer elften und einer neunten Sonderprüfungs-Zeit zum Auftakt war die Rallye für die Mitsubishi-Crew auch schon wieder zu Ende: „Wir sind die zweite SP normal zu Ende gefahren und kurz nach dem Ziel kamen dann unschöne Klopfgeräusche aus dem Motorraum. Wenig später war klar, dass wir die Rallye nicht fortsetzen können. Die Enttäuschung ist natürlich groß, wenngleich man gegen technische Probleme nie gefeit ist.“

Damit endet auch eine beeindruckende Serie für Alex Tazreiter, den wohl konstantesten Piloten der heimischen Rallye-Szene: „Wir haben seit unserem ersten Einsatz im Mitsubishi EVO IX bei der Jänner-Rallye 2009 alle Rallyes in den Punkten beendet, darauf bin ich durchaus stolz. Und nachdem ich für den Technik-Defekt nichts kann, trage ich es mit Fassung, beim nächsten Mal klappt’s sicher wieder besser für uns.“

In rund einem Monat wartet die Maribor-Rallye auf Alexander Tazreiter und Elke Aigner: „Für uns eine komplett neue Rallye, da einige Piloten aber dort bereits gefahren sind, keine leichte Aufgabe für uns.“

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