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„Ähnliche Sicherheitsvorschriften wie bei der Jänner-Rallye“

Wegen schwer erfüllbarer Sicherheitsauflagen musste der Veranstalter MSC Schenkenfelden den Pro Jänner-Rallye Testtag kurzfristig absagen.

Michael Noir Trawniczek

Ein „Event im Geiste der Jänner-Rallye“ hätte es sein sollen - die Veranstalter, der MSC Schenkenfelden, wollten mit ihrem für den Samstag, den 20. Februar geplanten zweiten Testtag „den Fans die Faszination Rallye wieder näher bringen“. Bekannte Größen wie Niki Glisic und Christof Klausner und viele mehr wollten auf einem 4,4 Kilometer langen Rundkurs die Bemühungen um den Fortbestand der Jänner-Rallye unterstützen. Schon der erste Event des MSC Schenkenfelden im Jahr 2008, im Vorfeld der Jänner-Rallye 2009 war ein voller Erfolg. Zahlreiche Fans kamen. Rallye-Stars wie Stiq Blomqvist nutzten die Gelegenheit, um sich auf die Rallye vorzubereiten. Der Testtag am kommenden Wochenende wäre zumindest eine kleine Entschädigung für die Absage der Jänner-Rallye 2010 gewesen und hätte die Hoffnung auf ein Comeback unterstreichen sollen…

Doch jetzt, nach einer kurzfristig angesetzten Verhandlung in Bezug auf die Sicherheitsvorkehrungen mit der Behörde musste der bereits genehmigte Pro Jänner-Rallye Event abgesagt werden.

Max Pötscher vom MSC Schenkenfelden erklärte gegenüber motorline.cc: „Aufgrund einer Sitzung mit der Behörde muss der Testtag leider kurzfristig abgesagt werden. Die von der Behörde auferlegten Sicherheitsvorkehrungen für den Pro Jänner-Rallye Event können nur erschwert bis gar nicht erfüllt werden. Es wurden ähnliche Sicherheitsvorschriften wie bei der Jänner Rallye vorgelegt, die uns als Veranstalter letztlich zu der Entscheidung brachten, den Event abzusagen.“

Bleibt zu hoffen, dass diese Absage kein böses Omen für die Bemühungen um ein Comeback der Jänner-Rallye ist. Nach einem erst unlängst abgehaltenen runden Tisch, an dem unter anderen Wirtschafts- und Sportlandesrat Viktor Sigl, ein Vertreter der BH Freistadt, zehn Bürgermeister der Region, Raimund Baumschlager und OK-Chef Ferdinand Staber teilgenommen haben, kam die Hoffnung auf, dass sich alle Beteiligten zu einer Jänner-Rallye 2011 bekennen und man ernsthaft daran arbeitet, die Kultrallye wieder zu ermöglichen.

Die Wirtschaftstreibenden der Region haben nach den schmerzhaften Einbußen infolge der Absage 2010 großes Interesse an einer Rückkehr der Rallye. Wirtschafts- und Sportlandesrat Sigl erklärte: „Der runde Tisch war von einem sehr konstruktiven Gesprächsklima geprägt. Wir haben uns alle zum Ziel bekannt, ab 2011 wieder Rallyesport im Mühlviertel zu ermöglichen. Wenn sich alle Beteiligten rechtzeitig vorbereiten, können wir es schaffen, die Jänner Rallye wieder zu einem Topereignis zu machen.“

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