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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Eine große Aufgabe

Für Franz Schulz und seinen neuen Copiloten Hannes Hofstetter wartet in Judenburg eine schwere Aufgabe, ist doch die 2WD-Klasse stark wie nie besetzt.

Die einen feiern ihren Geburtstag mit ihren Freunden zum Beispiel beim Heurigen, so mancher gönnt sich zu einem „Runden“ auch mal eine Weltreise – Franz Schulz gibt sich da schon bescheidener: Der U-Bahn-Konstrukteur aus Wien verbringt seinen „Burzeltag“ Ende Mai seit Jahren schon immer im Steirischen – bei der Castrol-Judenburg-Rallye.

Dort ist aber heuer vieles anderes rund um das Geburtstagskind. Das Auto – der Peugeot 207 RT 3 – ist hier zwar schon zum zweiten Mal im Einsatz, aber neu ist der Beifahrer Hannes Hofstetter aus Buchbach bei Waidhofen an der Thaya.

Er ist an einer alten Sonderprüfung der Semperit-Rallye aufgewachsen und hat seit dem Volksschulalter Autogrammkarten der Recken gesammelt, die an seinem Vater an der freiwilligen Feuerwehr jedes Jahr vorbeigedonnert sind.

Danach hat er Kfz-Technik an der HTL Mödling absolviert und jetzt von seinem neuen Arbeitgeber erstmals für eine Rallye dienstfrei bekommen. Der Pilot freut sich natürlich: „Hannes könnte eigentlich während einer Sonderprüfung das Auto reparieren und liest spitzenmäßig vor“, freut sich der dienstälteste Peugeot-Pilot Österreichs.

Auch die technische Betreuung des Peugeot 207 RT 3 ist neuerdings im Waldviertel beheimatet: Nur wenige hundert Meter vom Beifahrer entfernt residiert Roman Mühlberger, der gelegentlich auch selbst in einem Mitsubishi Gas gibt und Franz Schulz seit kurzem auch den Transport des Einsatzautos abnimmt.

Der hat für diese Rallye gleich auch neue Teambekleidung angeschafft und liebt die Rallye: „Nach dem Saisonstart im Lavanttal mit dem 27. Platz gesamt unter 114 gestarteten, eine unserer besten Platzierungen, könnte es gerne so weiter gehen“, freut sich der Wiener.

Für die heurige Auflage am kommenden Wochenende mit 15 Sonderprüfungen sieht er starke Konkurrenz in der Nennliste: „Auch die Super-1600-Autos fahren mit uns in dieser Klasse, unter den 13 Teilnehmern sind auch die Superstars der zweiradgetriebenen wie Wollinger, Neubauer oder Böhm, und dann ist da noch Andreas Aigner im verwaisten Renault Clio R3 von Waldemar Benedict,“ sieht unser Geburtstagskind im Steirischen diesmal wenig Chancen auf einen Podestplatz.

„Doch wir wollen uns ja immer an den größeren Aufgaben messen,“ prophezeit Schulz vollen Einsatz.

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