RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Kommission: McRae trägt Unfallschuld

Eine Untersuchung hat die Ursachen für den Helikopter-Crash vor vier Jahren offengelegt, die Kommission attestiert Colin McRae tödlichen Leichtsinn.

Die Nachricht verbreitete sich am 15. September 2007 weltweit wie ein Lauffeuer: Colin McRae, der bis dato jüngste Rallye-Weltmeister aller Zeiten, war mit einem Hubschrauber in der Nähe seines Anwesens in Schottland abgestürzt und dabei ums Leben gekommen.

Bei dem Absturz vor fast genau vier Jahren starben neben dem 39jährigen auch sein fünfjähriger Sohn Johnny sowie zwei Freunde der Familie; der 37jährige Graeme Duncan und der sechssjährige Ben Porcelli, ein Freund von Johnny McRae.

Wie eine Untersuchungskommission nun bekanntgab, ist McRae, der selbst am Steuer saß, zu tief und zu schnell geflogen. Nachdem der Helikopter kurz vor dem fatalen Aufschlag mehrere Bäume gestreift hatte, war McRae nicht mehr in der Lage, die Kontrolle wiederzuerlangen.

"Für einen Privatpiloten, wie es Mr. McRae war, gab es keinen Grund, ohne das notwendige Training und die damit einhergehende Erfahrung in einem solch schwierigen Gelände derart tief zu fliegen", lässt Sheriff Nikola Stewart nach Angaben des britischen TV-Senders Sky News im Untersuchungsergebnis verlauten.

Desweiteren bezeichnet Stewart das Verhalten McRaes, der dem Bericht zufolge überdies ohne gültige Fluglizenz unterwegs war, als unvorsichtig und den Prinzipien vernünftiger Aviatik widersprechend. Aufnahmen auf der Videokamera von Graeme Duncan – einem der vier Todesopfer an Bord – hätten gezeigt, dass McRae im Verlauf des Fluges ohne ersichtlichen Grund wiederholt sehr tief und sehr schnell geflogen war.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

WRC Safari-Rallye: Bericht

Erster WRC-Sieg für Takamoto Katsuta

34 Jahre musste Japan auf einen WRC-Sieg warten: Bei der legendären Safari-Rallye in Kenia endet die lange Durststrecke - dank Takamoto Katsuta

Lavanttal Rallye ist bereit

Lavanttal Rallye in den Startlöchern

Österreichs älteste und nach wie vor aktive Rallye findet vom 9. bis 11. April 2026 im Lavanttal mit dem Mittelpunkt in Wolfsberg statt.

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Nach SP3

Blitzstart des Herausforderers

Bei der heute gestarteten Rebenland Rallye in Leutschach liegt nach drei Prüfungen nicht der Favorit Simon Wagner, sondern Michael Lengauer vorne

Achim Mörtl Kolumne: Ausblick Lavanttal

Vom „Mitfahren“ und anderen Ausweichmanövern

Mit gewohnt spitzer Feder analysiert motorline.cc-Kolumnist Achim Mörtl die Herangehensweise von Michael Lengauer vor der Lavanttal Rallye - ein wenig „Empörungsgymnastik“ für die Osterfeiertage…

ORM/ARC/MRC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Hungrige Meute hetzt ein Favoriten-Trio durchs Lavanttal

Die österreichische TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft kennt auch im heurigen Frühjahr keine Pause. Besonders zwischen der Rebenland Rallye in der Südsteiermark und der Lavanttal-Rallye in Kärnten bleibt den Akteuren fast schon traditionell kaum Zeit, um richtig durchschnaufen zu können.

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Nach SP 11

Titelverteidiger im Angriffsmodus

Simon Wagner holte frühmorgens auf, doch der Spitzenreiter der Rebenland Rallye, Michael Lengauer, schlug wieder zurück / Entscheidung um den Sieg fällt bei den Königsprüfungen am Nachmittag / Sekundenkrimi auch um Platz drei