RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: BP Ultimate Rallye

Pechvogel

Riesenpech für Hannes Danzinger und Pia Maria Schirnhofer, auf der letzten SP rollt das Duo auf P2 liegend mit gebrochener Antriebswelle aus.

Um ein Haar wäre die Lavanttal-Rallye für Hannes Danzinger und Pia Maria Schirnhofer bereits gestern auf SP2 schon wieder vorbeigewesen. Aufgrund stark abbauender Reifen drehte sich der Ford-Pilot und schlug dabei mit dem rechten Hinterrad in eine Mauer ein. Im Service vollbrachte die Crew rund um Sepp Hattinger dann eine Glanzleistung und bog die in Mitleidenschaft gezogene Hinterachse wieder gerade, ohne die Servicezeit zu überziehen.

So konnte Danzinger seine Fahrt fortsetzen: „Die Fahrwerksgeometrie hat klarerweise nicht mehr ganz gepasst, aber ich habe versucht, mich dadurch nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und weiter zu attackieren.“ An der Spitze gaben die motorisch stärkeren Suzuki S1600 von Hermann Neubauer und Max Zellhofer zunächst den Ton an, Danzinger beendete die Prüfungen aber zumeist in geringem Abstand.

Am Nachmittag der 2. Etappe zeigten Hannes Danzinger und Pia Maria Schirnhofer mit Top-Zeiten auf und hielten dadurch auch den stärker aufkommenden Daniel Wollinger in Schach, der später mit Defekt aufgeben musste. Auch am Suzuki von Zellhofer schlug der Defektteufel zu, Danzinger konnte sich dadurch auf Position zwei verbessern. Die Freude über die Verbesserung sollte aber nur von kurzer Dauer sein.

Ausgerechnet auf der finalen Sonderprüfung ereilte auch Danzinger ein technischer Defekt, es brach die Antriebswelle am Ford Fiesta R2. „Ich glaube es kann sich jeder vorstellen wie man sich fühlt, wenn man so knapp vor dem Ziel ausscheidet. Wir hätten die 2WD-Wertung weiter souverän angeführt, jetzt müssen wir die Lavanttal-Rallye leider als Streichresultat abhaken...“, so der enttäuschte Niederösterreicher.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: BP Ultimate Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.