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Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Kein Happy End beim Einstand

Beim ersten Einsatz im Rahmen der Rallye-ÖM mussten Werner Panhauser mit Co Roman Pötschner in der letzten Sonderprüfung die Segel streichen.

Foto: RRC13

Nach vielen Jahren im Rallycross wagt sich der St. Margarethner Werner Panhauser mit dem Kapellner Roman Pötschner auf dem heißen Sitz in die Rallye-ÖM für historische Fahrzeuge. Hier wird mit historischen Fahrzeugen im Rahmen der Rallye-Staatsmeisterschaften um Bestzeiten und Punkte gekämpft.

Der erste Einsatz mit dem neu und streng nach FIA-Vorgaben aufgebauten Mercedes 500 SLC bei der Bosch-Rallye verlief ohne technische Probleme, auch das Team Panhauser/Poetschner harmonierte von Anfang an . Bei ständig wechselnden Bedingungen zwischen starkem Regen und Sonnenschein war man zumeist richtig bereift und konnte bei den Historischen gut mithalten.

Beim abendlichen Stadtrundkurs in Pinggau ließ Panhauser den Mercedes richtig fliegen und sorgte mit spektakulären Drifts für eine standesgemäße Show für das Publikum.

In den Punkterängen begann das Duo den zweiten Tag und konnte sich bis zur letzten Sonderprüfung ebendort halten.

Bis zur letzen Sonderprüfung: In einer Linkskurve, etwa zehn Kilometer vor dem Ziel, kam das Ende ebenso unerwartet wie der von den Vorausfahrenden auf die Fahrbahninnenseite geworfene Schmutz.

Panhauser wurde die Fahrbahn binnen Sekunden zu schmal und so fand man sich am Fuße der gegenüberliegenden Böschung in einem Fangzaun aus Sträuchern wieder, ohne Chance, den schweren Mercedes wieder auf die Straße zu bringen. Fahrer und Beifahrer kletterten unversehrt aus dem Benz, der bei dem Abflug ohne Kratzer davongekommen war.

Somit blieb dem ersten Einsatz ein Happy End versagt. Werner Panhauser: "Es war ein sehr lehrreiches und interessantes Wochenende. Besonders beeindruckend waren die vielen Mercedes-Fans unter den zahlreichen Zuschauern, die sich 30 Jahre nach Sepp Haier wie damals über einen Mercedes 500SLC auf österreichischen Rallyepfaden freuten.“

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