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Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Regen bringt Segen

Hannes Danzinger gewinnt die 2WD-Wertung der 1. Etappe im Ford Fiesta R2, Daniel Wollinger ist ihm aber dicht auf den Fersen.

Hannes Danzinger war bereits vor dem Start klar, dass die Bosch-Rallye den stärkeren 2WD-Boliden in die Karten spielen würde. Scheinbar hat der Niederösterreicher aber einen guten Draht nach oben, denn der Wettergott hat dem Ford-Piloten den Wunsch nach Regen erfüllt – und das nicht zu knapp.

Das Wechselland hat seinem Namen im Hinblick auf das wechselhafte Wetter alle Ehre gemacht. Starker Regen wechselte sich mit strahlendem Sonnenschein ab, eine echte Reifenlotterie bahnte sich an. Gleich auf SP1 markierten Danzinger und seine Co-Pilotin Pia Maria Schirnhofer die Bestzeit, auf der 2. Prüfung musste man diese aber wieder abgegeben, an den ehemaligen Ford Fiesta Sporting Trophy Champion Daniel Wollinger.

Die dritte Sonderprüfung verlangte den Teams dann alles ab. Nicht wenige sprachen aufgrund des starken Regens und massivem Aquaplanings von der ärgsten SP ihrer Karriere, sogar Haudegen Kurt Göttlicher, der in der historischen Klasse einen Ford Sierra Cosworth bewegt.

Danzinger im SP-Ziel: „Wir hatten die richtigen Reifen montiert und mir war klar, dass ich die Gunst der Stunde nutzen muss.“. Mit einem Vorsprung von 15,7 Sekunden auf Wollinger holte er sich die 2WD-Führung zurück und fuhr nebenbei die sensationelle 7. Gesamtzeit inmitten technisch überlegener Allradboliden.

In ähnlicher Tonart sollte es dann weitergehen, Wollinger setzte sich nach SP 5 erneut an die Spitze, die erste Etappe beendete dennoch Hannes Danzinger als Führender der 2WD-Wertung: „Es ist perfekt gelaufen, wir haben bei den Reifen nie grob daneben gegriffen. Hoffentlich bleibt das Wetter auch morgen ähnlich. Es wird aber so oder so schwer genug, Daniel Wollinger im starken R3-Auto hinter uns zu halten.“

Am Samstag warten weitere acht Sonderprüfungen auf die Piloten, der Startschuss zur SP7 „Wiesenhöf“ erfolgt um 08:33 Uhr.

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