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Rallye: News

Engagement im und außerhalb des Rallyeautos

Katrin Becker, Co-Pilotin von Michael Böhm und 2WD-Staatsmeisterin 2012, setzt sich für Pink Ribbon ein – in einer Aussendung erklärt sie ihre Beweggründe.

Fotos: Böhm/cbVerlag

Katrin Becker, Österreichische 2WD- Rallye Staatsmeisterin 2012 und Fahrsicherheitstrainerin, (31 Jahre) engagiert sich für Pink Ribbon Deutschland.

Die rosa Schleife „Pink Ribbon“ steht heute weltweit als unverkennbares Symbol im Bewusstsein gegen Brustkrebs. Ziel ist es, gemeinsam die Sensibilität für Brustkrebs zu stärken. Denn bei kaum einer anderen Krebserkrankung ist die Früherkennung so wichtig für die Heilungschancen. Infos unter www.pinkribbon-deutschland.de

Frau Becker, worin sehen Sie Ihre berufliche Herausforderung?

Als Vertriebstrainerin und Fahrsicherheitstrainerin möchte ich gemeinsam mit meinen Kunden Erfolgserlebnisse erarbeiten. Meist sind es die kleineren Dinge im Berufsleben meiner Kunden, die durch ein Training verändert werden können und zum Erfolg führen. Ob es das Abfangen eines schleudernden Fahrzeugs ist, ein anderes Verständnis von Teamarbeit und Zusammenhalt oder die Realisierung persönlicher Ziele. Nicht zuletzt ein Lächeln am Ende eines langen Trainingstages. Es geht um Selbstbewusstsein und innere Stärke.

Sie unterstützen Pink Ribbon Deutschland, indem Sie die pinke Schleife, das Symbol der Kampagne, während der Saison auf Ihrem Rallyeauto tragen. Was hat Sie grundsätzlich dazu veranlasst?

Ich bin immer wieder über die Kampagne und deren Partner in den unterschiedlichen Medien auf die pinke Schleife gestoßen und halte es einfach für eine tolle Sache. Die Attribute, die auch in meiner Arbeit wichtig sind - Selbstbewusstsein und innere Stärke - passen aus meiner Sicht sehr gut zu der Botschaft, die die Kampagne vermittelt.

Was möchten Sie gerne durch Ihr Ehrenamt erreichen?

Einerseits möchte ich durch mein Engagement im Motorsport die Bekanntheit der Kampagne steigern. Ich möchte so für mehr Bewusstsein sorgen. Mittlerweile ist der Motorsport keine reine Männerdomäne mehr, wir haben mittlerweile viel mehr Frauen als noch vor einigen Jahren - und natürlich haben wir jede Menge begeisterte Zuschauerinnen.

Im Fokus meines Ehrenamts steht andererseits ganz konkret die Verbindung von Motorsport, Fahrsicherheit und Training, um zukünftig Frauen, die die Therapie abgeschlossen haben, vollkommen neue Erlebnisse ermöglichen zu können. Sie sollen so den einen oder anderen Tag gemeinsam im Training verbringen können, um neue Wege zu versuchen in ein vielleicht nicht neues, aber anderes Leben.

Welche Rolle spielt Vorsorge für Sie persönlich?

Vorsorge hat für mich den höchsten Stellenwert. Genauso wie unser Auto mit allen Sicherheitsvorkehrungen ausgerüstet ist und ich während der Rallye einen Helm, Overall und feuerfeste Kleidung trage, um die Risiken vorab bestmöglich ausschließen zu können, ist die private Vorsorge in den letzten Jahren ebenfalls zur Routine geworden. Sollte trotz allem der "Crash" passieren, weiß ich zumindest, dass ich vorab alles Notwendige getan habe - ganz wie bei meiner persönlichen Vorsorge auch!

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