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Rallye: News

Skoda-Erfolge mit dem Fabia S2000

In Paris wurden auch die Skoda-Werkspiloten geehrt: Jan Kopecky und Pavel Dresler wurden Europameister, Skoda ist Hersteller-Champion der APRC.

Fotos: Skoda Auto, Red Bull/GEPA, Photo4

Jede Menge Meisterpokale und reichlich Applaus von der in Paris versammelten Motorsport-Elite: Für Skoda war die alljährliche Motorsport-Gala des Automobil-Weltverbands FIA der perfekte Abschluss einer rundum gelungenen Rallye-Saison.

"In der fünften Saison unseres Skoda Fabia Super 2000 haben unsere Piloten erneut eindrucksvoll bewiesen, dass der Fabia nach wie vor eines der weltweit besten Rallye-Fahrzeuge der S2000-Klasse ist", sagte Skoda Motorsport-Direktor Michal Hrabanek.

"Die erfolgreichen Titelverteidigungen in der ERC und der APRC, sowie der Gewinn der Meisterschaft in Südamerika, sind hierfür nur die prominentesten Beispiele. Ebenso erfreulich sind die zahlreichen Erfolge unserer Privatfahrer auf nationaler Ebene." Mit zahlreichen Titeln und Siegen gehört 2013 damit zu den erfolgreichsten Jahren in der 112-jährigen Motosportgeschichte der traditionsreichen Marke.

Skoda nahm in Paris den Siegerpokal für den Gewinn der Hersteller-Meisterschaft in der FIA Asia-Pacific-Rally-Championship (APRC) entgegen, sechs weitere internationale Meistertrophäen gab es für die Fahrer- und Beifahrertitel in den Rallye-Meisterschaften Europas, Südamerikas und des Asien-Pazifik-Raums.

Die Skoda-Werkspiloten Jan Kopecky/Pavel Dresler gewannen im Fabia Super 2000 die FIA Europameisterschaft (ERC), während Gaurav Gill/Glenn Macneall die Fahrer beziehungsweise Beifahrerwertung in der APRC für sich entschieden.

Titel in vielen Meisterschaften - Baumschlager in Österreich

Gustavo Saba/Victor Aguilera feierten 2013 den Gewinn der FIA Codasur South American Rally Championship sowie die Meisterschaft in ihrer Heimat Paraguay - beides ebenfalls in einem Fabia Super 2000.

Fünf weitere nationale Meistertitel sammelten Skoda-Fahrer in Österreich (Raimund Baumschlager), Italien (Umberto Scandola), Bulgarien (Dimitar Iliev), Jordanien (Marouf Abu Samra) und Portugal (Ricardo Moura).

Ein weiteres Highlight der außergewöhnlich erfolgreichen Saison war der Sieg in der WRC-2-Klasse bei der Rallye Monte Carlo durch die Skoda Auto Deutschland-Fahrer Sepp Wiegand/Frank Christian. Besonders sticht unter all den Siegen der Skoda-Triumph in der APRC hervor. Gaurav Gill feierte mit dem Titel den "größten Erfolg meiner Karriere". Der 32 Jahre alte Inder startet seit 2012 für das Team Skoda MRF in der APRC. "Ich bin APRC-Champion und superglücklich. Ich habe das Ziel für mich und die ganze Marke erreicht, das ist fantastisch."

"Ich bedanke mich beim ganzen Skoda MRF-Team und speziell bei Skoda-Motorsport, die mir bei der Erfüllung meines Traums geholfen haben." Für Skoda-Werksfahrer Jan Kopecky bedeutete der Gewinn des EM-Titels den vorläufigen Höhepunkt einer Erfolgsgeschichte, die im Jahr 2008 mit den ersten Testfahrten im Fabia Super 2000 begonnen hatte. Zwischen 2009 und 2012 war der zweimalige Rallye-Meister Tschechiens viermal in Serie Vize-Champion in der Intercontinental Rally Challenge (IRC).

Europameister Kopecky eine wichtige Speerspitze

In der Saison 2013 überragte der 31-Jährige mit sechs Siegen sowie zwei weitere Podiumsplatzierungen in der ERC. "Der Fabia Super 2000 ist so etwas wie mein 'Baby', schließlich durfte ich bei seiner Entwicklung von Anfang an dabei sein", sagt Kopecky.

Was der 270 PS starke Allradler für ein außergewöhnliches Beispiel von Skoda-Ingenieurskunst ist, bewiesen auch 2013 die außergewöhnlichen Erfolge in Hunderten Rallyes rund um den Erdball.

Kopecky: "Zu sehen, wie mit diesem Fahrzeug in diesem Jahr erneut praktisch überall auf der Welt Siege und Titel eingefahren wurden, macht auch mich ein wenig stolz."

"Jetzt freue ich mich auf den Beginn eines neuen spannenden Projekts." 2014 wird Skoda mit seinen Werksfahrern und dem Fabia Super 2000 erneut in der ERC und der APRC an den Start gehen. Das erfolgreiche Motorsport-Projekt Skoda Fabia Super 2000 bekommt einen Nachfolger, wenn im kommenden Jahr in Mlada Boleslav die Entwicklung des Skoda Fabia R5 beginnt.

Der neue R5-Rallye-Rennwagen ist gemäß FIA-Reglement mit einem 1,6-Liter-Turbomotor ausgestattet. "Der Eintritt in die R5-Klasse ist für die Marke Skoda ein logischer Schritt. Zu diesem Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass das neue Fahrzeug bis Mitte 2015 homologiert sein wird", sagt Hrabanek.

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