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ORM: Waldviertel-Rallye

Der Traum platzte in der Wasserdurchfahrt

Einen Platz zwischen sechs und acht wollte Michael Kogler bei seinem Allrad-Einsatz bei der Waldviertel-Rallye erringen – nach SP 2 lag er prompt auf Platz sieben. Doch dann kam die berüchtigte Wasserdurchfahrt, der viele Teams zum Opfer fielen…

Foto: Prefa Rallye Team Austria

Die Waldviertel-Rallye 2013 war für Michael Kogler ein Wechselbad der Gefühle. Bei seiner Rückkehr in einen Allrad-Boliden, er pilotierte gemeinsam mit seinem früheren Stammbeifahrer Jürgen Heigl einen Mitsubishi Lancer Evo IX von Grabner Motorsport, konnte sich Kogler recht schnell wieder umgewöhnen.

Gleich auf der ersten Sonderprüfung landeten Kogler/Heigl in den Top 10 der Gesamtwertung, auf SP 2 waren die beiden nur unwesentlich langsamer als Mario Saibel im Skoda Fabia S2000, sie lagen in der Gesamtwertung auf Platz sieben.

Doch die berüchtigte Wasserdurchfahrt im Ziel von SP 2 war tiefer, als es bei der Besichtigung der Fall war – prompt wurde der Kühler beschädigt, sodass Kogler letztendlich nichts anderes übrig blieb, als den Wagen abzustellen.

Auch wenn die „final rallydays“ für Michael Kogler nur von kurzer Dauer waren, kann er doch auch positive Aspekte ausmachen: „Mir hat es getaugt, mit dem Allrad-Auto hier zu fahren. Und sagen wir so: Mein Traum war ein Ergebnis zwischen Platz sechs und Platz acht – dieser ist dann bei der Wasserdurchfahrt jäh geplatzt, aber nach der zweiten Prüfung lagen wir mit Zwischenrang sieben voll im Plan.“ Vor allem dann, wenn man bedenkt, dass der zu diesem Zeitpunkt vor ihm liegende Attila Rongits später ebenfalls die Segel streichen musste.

Am Ende der Saison blickt Michael Kogler auf ein aufregendes Jahr 2013 zurück – geprägt von Höhen und Tiefen. Niederschmetternd war mit Sicherheit der frühe Ausfall bei der WM-Rallye in Deutschland. Dafür konnte er bei der Niederbayern-Rallye den 2wd-Sieg einfahren und bei seinem großen Heimspiel, der Remus Herbstrallye Leiben konnte der Prefa-Pilot als Gesamt-Zweiter die 2wd-Wertung gewinnen und das Jahr als Vizemeister der Austrian Rallye Challenge abschließen.

Längst werden Pläne für 2014 geschmiedet: Fix geplant ist bereits der Start beim 24 Stunden Rennen von Dubai, wo das Prefa Racing Team Austria den teameigenen Seat Supercopa zum Einsatz bringen wird. Aber auch die nationalen und internationalen Rallyepisten sollen wieder als Schauplatz weiterer Abenteuer dienen.

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