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Mitropa-Cup: Rallye Velenje

St. Veiter sehen gute Chance auf Top-Platzierungen

Das SL Rallyeteam startet mit Peter Schumacher, Heinz Leitgeb und Andreas Sumann im Rahmen des Mitropa Cups bei der Rallye Velenje in Slowenien.

Fotos: KK/Puntschart

Zuletzt war das SL Rallye-Team aus St. Veit bei der Lavanttal-Rallye im Einsatz. Seitdem ist einiges an Zeit vergangen und die Piloten sind hungrig – hungrig nach Asphalt und Schotter. In den vergangenen Wochen haben das Team und deren Mechaniker an der Vorbereitung der Autos gearbeitet.

Den nächsten Einsatz haben Peter Schumacher, Heinz Leitgeb und Andreas Sumann bereits diese Woche bei der Rallye Velenje (Slowenien), die zum Mitropa Cup zählt.

Es ist die vierte Station dieses Cups. Peter Schumacher, der mit seinem Co-Pilot Werner Puntschart bei der Lavanttal Rallye bereits wegen eines defekten Gashebels schon auf der ersten Sonderprüfung aufgeben musste, ist mehr als motiviert: „Feuer frei, wir machen keine Gefangenen.“

Soll heißen, sein Mitsubishi Evo IX ist wieder fahrbar. „Wir haben das Getriebe gewechselt und im Rahmen des Reglements anders übersetzt. Das heißt auch, dass ich weniger schalten muss und wir mehr Durchzug haben. Ich denke, das Fahrzeug ist um 20 bis 25 km/h schneller. So flott war unser Auto noch nie“, berichtet Schumacher, der mit neuer Bereifung an den Start gehen wird. Er rechnet mit einem Top 10-Platz.

Im Vorjahr nahm er erstmalig an der Rallye Velenje teil. „Diese Rallye ist eine Herausforderung, zumal die Strecken sich über Kuppen wegen, über die es zu Richtungsänderungen kommt. Im Vorjahr hatten wir am ersten Tag Pech. Es schüttete wie aus Kübeln und wir landeten auf Platz 19. Am zweiten Tag haben wir noch neun Plätze gut gemacht“, so Schumacher. Heuer – vor allem wenn es trocken ist – soll wie erwähnt, eine Top 10-Platzierung sicher möglich sein.

Es gibt nur ein Gas: Vollgas

Das ist auch das Motto von Heinz Leitgeb und Co-Pilotin/Tochter Jasmin. „Wir haben alle zuletzt im ÖAMTC Fahrtechnikzentrum in Mail getestet. Das Auto ist perfekt hergerichtet. In meiner Klasse will ich sowieso aufs Podium, gesamt soll es mindestens ein Top 15-Platz sein“, sagt Leitgeb.

Was sowohl Schumacher als auch Leitgeb ärgert, ist die Vergabe der Startnummern. „Die ist doch ein wenig hoch ausgefallen“, sagen sie.

Schumacher: „Vor mir ist ein Team gereiht, das locker ein bis eineinhalb Sekunden langsamer als die Zweitplatzierte des Mitropa Cups, Asja Zupanc, ist. Und wir haben die Slowenen in der Vergangenheit schon ordentlich gefordert.“

Auch Leitgeb hat langsamere Piloten vor sich. „Aber meckern nützt nichts. Wir müssen unser Bestes geben“, sind sie sich einig.

Erfahrung sammeln

Während Heimo Papst diesmal die Rallye auslässt, wird Neo-Pilot Andreas Sumann wieder ins Pedal treten. Der junge Fahrer fährt in Velenje seine zweite Rallye überhaupt.

„Alles ist in Ordnung. Ich freue mich aufs Abenteuer Slowenien. Mein Ziel heißt aber trotzdem: durchkommen. Ich will das Auto nicht mit allen Mitteln ins Ziel treiben. Für mich ist es wichtig, dass ich heil nach Hause komme, um wenig Arbeiten bis zur bald stattfindenden Heimrallye in St. Veit zu haben. Dort werde ich vor heimischem Publikum aber ordentlich anfahren“, zeigt sich das „Küken“ des Teams selbstbewusst.

Klasseneinteilung
Peter Schumacher/Werner Puntschart (Mitsubishi Evo IX): Klasse 3
Heinz Leitgeb/Jasmin Leitgeb (Renault Clio R3): Klasse 5
Heimo Papst/Andreas Kuess (Renault RS): Klasse 8
Andreas Sumann/Günther Baumgartner (Citroen C2R2): Klasse 6

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