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Ostsee-Rallye

Der Technikteufel war hartnäckig

Für den Rallye Club Perg war es ein ereignisreiches Wochenende. Bei gleich drei Veranstaltungen waren Piloten des Clubs am Start.

Fotos: Peter Medinger

Vergangenes Wochenende fand an der fernen Ostsee die Ostsee-Rallye statt. Außerdem wurden am Wachauring in Melk die Drift Challenge Austria, sowie die Race Days abgehalten. Bei allen drei Veranstaltungen war der Rallye Club Perg vertreten – der Technik-Teufel sorgte jedoch leider für einen Ausfall.

Bereits am Freitag fanden die Race Days Melk statt. Hierbei handelt es sich um ein Slalom-Rennen, wo Andreas Höbarth an den Start ging. Als fahrbarer Untersatz diente dabei der Toyota Supra, mit dem Bruder Reinhard ansonsten bei der Drift Challenge startet. Für Höbarth war dabei das Ergebnis eher sekundär. Er konzentrierte sich darauf, mit gewagten Drifts das Publikum zu begeistern, was ihm auch gut gelang.

Am nächsten Tag startete der Rallye Club Perg-Drifter Reinhard Höbarth mit dem Supra ins Training für die Drift Challenge. Bereits nach ein paar Runden machte sich ein abnormales Geräusch am Fahrzeug bemerkbar. Bei einer Analyse wurde Öl Ansaugkrümmer und in einem Zylinder festgestellt, weswegen der Toyota abgestellt wurde, um einen größeren Schaden zu vermeiden.

Besser ergangen ist es dem Nachwuchsdrifter Roman Steinbauer. Dieser ging zum ersten Mal bei der Drift Challenge Austria an den Start. Nach nur ein paar Trainings in den vergangenen Wochen konnte er dabei drei fehlerfreie Wertungsläufe absolvieren. Insgesamt konnte Steinbauer den starken 32. Gesamtrang von 68 Startern erreichen. In der Newcomer-Wertung ergibt das Platz 7 von 20. Hier muss dazugesagt werden, dass Newcomer all jene sind, die heuer zum ersten Mal in der Drift Challenge an den Start gehen. Viele davon sind heuer auch schon alle anderen Wertungsläufe gefahren.

Als Training für den Rallye EM Lauf in Kroatien in zwei Wochen startete der Bayer Hermann Gassner mit seiner Rallye Club Perg Copilotin bei der Ostsee Rallye. Nachdem die Vormittagsprüfungen erfolgreich absolviert wurden und man sich somit auf Siegeskurs befand, brach am Weg zur ersten Nachmittagsprüfung ein Längslenker an der Hinterachse. Die folgende Sonderprüfung konnte also nur sehr langsam befahren werden. Im Service konnte der Schaden zwar behoben werden, durch die verlorene Zeit war jedoch nicht mehr als Platz drei der Gesamtwertung möglich.

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