RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Unwetter stoppte Wollinger

Ein unglückliches Ende nahm die Weiz-Rallye für Lokalmatador Daniel Wollinger (Opel Adam R2) und seinen Co-Piloten Bernhard Holzer.

Fotos: Rieger

Mit großen Erwartungen war man in die Heimrallye gegangen, und die vielen Fans drückten dem schnellen Laßnitzthaler ganz fest die Daumen – aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt!

Am Freitag und Samstag Vormittag war alles perfekt, das Auto lief sensationell, man pendelte zwischen Rang 7 und 8 im Gesamtklassement, führte die Klassenwertung souverän an und war auf einem sicheren zweiten Platz in der Division 2 – trotz einer Strafe über 2:20 Minuten wegen Zeitüberschreitung in der zwölften Sonderprüfung war man weiter im Plansoll und holte die verlorene Zeit gegenüber den direkten Konkurrenten kontinuierlich auf.

Doch dann wurde dem Team auf SP 15 ein schweres Unwetter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel zum Verhängnis. Auf dem Weg zur drittbesten Zeit bekam das Auto 100 Meter vor dem Ziel durch zentimeterhohes Wasser plötzlich Aquaplaning. "Ich versuchte noch gegenzulenken, es war aber nichts mehr zu machen, wir schlugen brachial mit dem Heck in einen Baum, damit war die Rallye gelaufen", so ein enttäuschter Daniel Wollinger. Fahrer und Beifahrer blieben bis auf ein paar blaue Flecken und Prellungen unverletzt, der Adam R2 aber wurde beim Anprall schwer beschädigt.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Rallye Weiz

- special features -

Weitere Artikel:

Zu wenig Grip, zu viel Ärger

Hankook plant neuen Winterreifen für die WRC

Sebastien Ogier fand deutliche Worte, Hankook zeigt Verständnis: Nach der Rallye Monte-Carlo arbeitet der Hersteller an einem neuen WRC-Winterreifen

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

Sensation im Triestingtal

Manfred Stohl gibt Österreich-Comeback!

Erstmals seit 2012 startet Österreichs WM-Vierter 2006, Manfred Stohl wieder bei einer Rallye in Österreich! Seinen Start bei der ARC Rallye Triestingtal bezeichnet Stohl als Hommage an seinen Freund und Beifahrer Peter Müller. Die beiden Gr.N-Weltmeister 2000 begrüßen und veredeln das Comeback des Rallyesports im Triestingtal.

Riverside, Joanneum & Triestingtal

Viel Rallye auf drei Bühnen

Binnen einer Woche kommen Rallyefans bei gleich drei Events auf ihre Rechnung: Motorsportshow Riverside, Rallye-Event in Graz und Podiumsdiskussion am Vorabend der ARC Rallye Triestingtal.

Das Österreich-Comeback von Manfred Stohl sorgte für die große Sensation. Doch auch sonst kann sich ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner über eine illustre, bunt gefächerte Nennliste freuen.