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ORM: Lavanttal-Rallye

Turbulenter Saisonstart für das Team Dworak

Für Gerhard Dworak war die Lavanttal-Rallye ein wahrer Leidensweg. Zuerst eine Absage des Copiloten, dann spielte die Gesundheit nicht mehr mit.

Foto: Werner Schneider

Was für eine turbulente Woche für Gerhard Dworak im Corsa OPC-Cup! Es begann damit, dass der als Copilot vorgesehene Wilfried Ebner recht kurzfristig sein Engagement wieder zurückziehen musste, weil berufliche Notwendigkeiten intervenierten.

Ehefrau Romana Dworak gelang es in dieser Situation wiederum kurzfristig beruflich einiges umzuschichten, um es dem Team überhaupt noch zu ermöglichen an den Start zu gehen. Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, bekam der schon seit Wochen stressgeplagte Pilot dann in den Stunden vor dem Start noch gesundheitliche Probleme. Nach einem Besuch im lokalen Krankenhaus gab's dann aber von dort eine Unbedenklichkeitserklärung und so passierte man schließlich um 16:06 Uhr den Startbogen auf dem Marktgelände von Kleinedlitz, einer Katastralgemeinde der Lavanttaler Bezirkshauptstadt Wolfsberg, dem Zentrum des 3. Laufs zur Rallye-Staatsmeisterschaft. Körperlich fühlte sich Gerhard Dworak jedoch alles andere als auf der Höhe und so war eigentlich von Beginn an klar, dass es nur darum gehen konnte, ein paar Punkte für den Corsa OPC-Cup zu retten und sich danach gründlich auszukurieren.

Nach der 1. Etappe war er sich jedoch noch nicht sicher, ob er die Rallye tatsächlich würde zu Ende fahren können: "Wenn ich mich weiterhin so erschöpft fühle, höre ich morgen nach der ersten Runde auf", meinte er nach dem nächtlichen Ende der Tagesetappe.

Davon war dann im Zuge der 2. Etappe glücklicherweise keine Rede mehr, aber dem angeschlagenen Team kam es durchaus gelegen, dass einige Sonderprüfungen wegen massiver Unfälle anderer Teilnehmer - die glücklicherweise ohne Personenschaden abgingen - abgebrochen werden mussten, noch ehe man vom Start abgelassen worden war.

Es passte irgendwie zu den persönlichen Erlebnissen dieser Rallye, dass man schließlich gegen 18:30 Uhr das Ziel erreichte, als sich gerade ein mächtiger Wolkenbruch mit Sturm über Wolfsberg austobte. Mit Platz 9 in der Cup-Wertung kam man letztendlich mit dem sprichwörtlichen "blauen Auge" davon.

"Ich hoffe, dass ich ein solches Wochenende in dieser Saison nicht mehr erleben muss. Zeitweise war mir wirklich sterbenselend. Jetzt schauen wir einmal nach vorne und hoffen auf eine bessere Zeit bei der Wechselland-Rallye Anfang Mai."

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