RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Bük-Rallye

Überlegener 2wd-Sieg bei der Test-Rallye

Eine Armada von gute Laune verbreitenden Teddybären, wunderschöne Schottersonderprüfungen und ein deutlicher Sieg in der 2wd: Der Test im Rahmen der Bükfürdö-Rallye verlief für Kornel Lukacs und Wurmbrand Racing optimal, jetzt fiebert man dem nächsten WM-Einsatz entgegen.

Foto: Helmut List

„Als wir das Hotel betreten haben, wunderten wir uns schon ein wenig – denn das gesamte Haus war mit Teddybären übersät“, erzählt Teamchef Manuel Wurmbrand mit einem Schmunzeln im Gesicht. Der ungarische Hotelier scheint eine Vorliebe für die gutmütigen Stofftierchen zu haben, das Wurmbrand Racing Team störte sich nicht daran, im Gegenteil: „Die Teddys vermittelten ja eine angenehme Grundstimmung – und in der lockeren, relaxten Art ist dann auch das gesamte Wochenende verlaufen. Wie man es sich eben wünscht: problemlos und erfolgreich.“

Die Mission war relativ einfach: Kornel Lukacs und sein Copilot Mark Mesterhazi sollten mit dem Wurmbrand Racing Citroen DS3 R3 möglichst viele Kilometer abspulen, sodass sie nach dem ersten gemeinsamen Einsatz in der Rallye-Weltmeisterschaft für Junioren (Junior WRC), vor einigen Wochen in Portugal, noch mehr mit dem Wagen vertraut werden. Die ungarische Bükfürdö-Rallye mit ihren wunderschönen Schotter-Sonderprüfungen, nur rund 60 Kilometer vom Grenzübergang Klingenbach entfernt, bot hierfür die optimalen Voraussetzungen.

130 wertvolle SP-Kilometer

Manuel Wurmbrand nickt: „So konnten Kornel und Mark in ihrer Heimat weiter mit dem Citroen ‚zusammenwachsen‘, wir haben auch laufend Setup-Änderungen vorgenommen, um auch bei der Abstimmungsarbeit an Erfahrungen reicher zu werden. Davor haben wir noch einen kleinen Test absolviert, sodass die beiden insgesamt rund 130 Kilometer bei Renntempo abspulen konnten.“

Obwohl die Testarbeiten im Vordergrund standen, konnten Kornel Lukacs und Mark Mesterhazi von Beginn an eine starke Performance bieten, der Wurmbrand Racing Citroen DS3 R3 lief dabei völlig problemlos, sodass am Ende der klare Sieg in der 2wd, der Sieg in der Klasse und der elfte Gesamtrang dabei herauskamen.

Teamchef Wurmbrand kann daher nur eine positive Schlussbilanz ziehen: „Es hat alles wie am Schnürchen geklappt, die Rallye war die perfekte Vorbereitung auf unseren nächsten Einsatz in der Junior WRC bei der Polen-Rallye, die ja ebenfalls auf Schotter gefahren wird. Vielleicht gibt es vorher noch einen Test, aber ich denke so oder so, dass sich die gemachten Erfahrungen positiv bei der Polen-Rallye auswirken werden. In einem dermaßen starken internationalen Feld, wie wir es in der Junior WRC beziehungsweise in der WRC3 vorfinden, ist Erfahrung der Schlüssel zum Erfolg, da zählt einfach jeder Kilometer.“

Die weiteren Termine der Junior WRC 2014
26.-29. Juni: Rallye Polen
31. Juli – 3. August: Finnland-Rallye
21.-24. August: Deutschland-Rallye
2.-5. Oktober: Frankreich-Rallye
13.-16. November: Rallye Wales GB

News aus anderen Motorline-Channels:

Bük-Rallye

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.