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HU: Rabaring-Rallye Markus Jaitz, Gerhard Resch, Fiat Stilo, Rabaring-Rallye 2014

Jaitz: Vom Graben aufs 2WD-Podest

Die Rabaring-Rallye war der vorletzte Lauf des Ungarischen Rallye Cups 2014 – mit dabei auch sieben Österreicher, darunter Markus Jaitz.

Foto: Werner Schneider

Mit der Rabaring-Rallye ging der vorletzte Lauf des Ungarischen Rallye Cups über die Bühne, bei dem auch hier wieder sieben österreichische Teams am Start standen. Markus Jaitz mit Co-Gerhard Resch, die in der 2WD-Wertung der Zweirad getriebenen Fahrzeuge vor dieser Rallye auf dem dritten Gesamtrang gelegen sind, hatten noch drei Tage vor dieser Veranstaltung einiges zu tun, da sich der Ladeluftkühler des Fiat Stilo als defekt erwies und somit keinen annehmbaren Ladedruck mehr aufbauen konnte. Das defekte Teil wurde schnellstmöglich getauscht, somit stand einer neuerlichen Punktejagd nichts mehr im Wege.

Beim Shakedown vor der eigentlichen Rallye auf bereits gesperrter Sonderprüfung ging man vom Start weg volles Risiko ein, um die Leistung des Fahrzeugs einschätzen bzw. noch mit einer Feinabstimmung des Fahrwerks bei dieser auf wechselndem Untergrund ausgetragenen Veranstaltung optimal reagieren zu können.

Markus Jaitz: "In einer Rechts-links-Kombination waren wir einfach zu schnell dran und rutschten deshalb rechts seitlich in den Straßengraben hinunter, wurden aber durch Glück von einem Erdwall gebremst, da wir sonst einen überschlag nicht mehr verhindern hätten können. Mein Dank zählt an die vielen herbeigeeilten Zuseher, die unser Fahrzeug mit vereinten Kräften wieder auf die Strecke zurückgehoben haben. Danke!"

Obwohl man danach die ersten drei Sonderprüfungen auf Angriff fuhr, konnte man sich im Gesamtklassement nicht in den Top 10 einreihen und fand sich am 12. bzw. 13. Gesamtrang hinter den Österreichern Neudel/Scherzer sowie Jung/Puchegger wieder. Pünktlich, kurz vor der Ausfahrt aus dem Servicebereich zu den letzten zwei Sonderprüfungen dieser Nachtrallye, öffnete der Himmel seine Schleusen, und es begann wolkenbruchartig zu regnen.

Markus Jaitz: "Da wir am Rallyewagen bereits Slickreifen zum Ausfahren montiert hatten, wurden kurzerhand vom Chefmechaniker des Teams, Markus Hochleuthner, Regenreifen aufs Fahrzeug aufmontiert, und man konnte bei strömenden Regen die vorletzte Sonderprüfung beruhigt in Angriff nehmen. Weil Regen bei einer Rallye meins ist, wurde bereits im Ziel nach der vorletzten Sonderprüfung klar, dass wir dadurch einige Plätze nach vorne gutgemacht hatten, und wollten dieses auf der letzten Sonderprüfung fortsetzen."

Dadurch konnte man sich auf der letzten Sonderprüfung im Gesamtklassement den zwölften auf den achten Platz von 53 Startern sowie in der Klasse von sechs gestarteten Teams den dritten Platz sichern, und sich des Weiteren bei dieser Rallye als bestes österreichisches Team einreihen. Diese Rallye war für Markus Jaitz von verschiedenen Faktoren begleitet, man konnte sich glücklich schätzen, sie so positiv zu beenden.

Markus Jaitz: "In der Klasse für Zweirad getriebene Fahrzeuge konnten wir den dritten Gesamtrang halten und stehen somit einer letzten Herausforderung im Oktober zum Finale des Ungarischen Rallye Cups wieder am Start."

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