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Rallye: News

ORM möchte „gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft“

Die Rallye-Staatsmeisterschaft erfindet sich neu und öffnet sich– die Protagonisten selbst sind eingeladen, aktiv an der Regel-Gestaltung teilzunehmen.

Michael Noir Trawniczek

„Und hier seht ihr, was bei der Sitzung der OSK-Rallyekommission am 2. Juni beschlossen wurde“ – ein leerer Bildschirm erscheint, die Gäste des am 3. Juni abgehaltenen Info-Termins der IG Rallye lachen erst, doch dann wird klar: Die IG Rallye (Interessensgemeinschaft der ORM-Veranstalter) hat aus den Ereignissen der letzten Zeit die Konsequenzen gezogen und möchte eine möglichst von allen Aktiven mitgetragene Rallye-Staatsmeisterschaft 2016 auf die Beine stellen. Die OSK trägt diese Entscheidung mit und hält den Meisterschaftstext offen – über den Sommer sollen die Aktiven noch einmal ihren Input geben, sodass am Ende eine neue Meisterschaft entsteht, die auf einer möglichst breiten Basis steht.

Sowohl für die ORM 2016 als auch für die offenbar wieder abgehaltene Historische Staatsmeisterschaft gibt es auf der Homepage der ORM Vorschlagstexte zum Download, welche nach Auswertung einer Anfang 2015 abgehaltenen Mail-Umfrage unter den Aktiven erstellt wurden. Das Motto dieser Neuausrichtung lautet „Alles fährt einfacher und übersichtlicher“.

Optimiert werden sollen Punkte wie die Leistbarkeit, der Zeitaufwand soll reduziert werden – zudem wünschten sich die Befragten eine gerechtere Klassen- und Divisions-Einteilung und letztendlich ein stabiles und zukunftsorientiertes Reglement. An dem soll jetzt gemeinsam weiter gearbeitet werden.

In den Vorschlagstexten sind bereits einige radikale Änderungen zu finden – die bereits in der Szene kolportierte Öffnung der Fahrzeugklassen beispielsweise. In der ORM könnten damit künftig auch aktuelle World Rally Cars an den Start gehen, was jedoch der Zustimmung der FIOA bedarf. Doch im erweiterten Rallye-Pokal wurden auch alte, nicht mehr homologierte WRC aufgeführt sowie auch GT2 und GT3-Boliden. Prinzipiell wurden die Divisionen neu und leistungsorientiert abgestimmt und damit vereinfacht.

Auch die Veranstalter sollen und wollen nicht mehr in ein enges Korsett geschnürt werden – sie sollen wahlweise und ohne einer Koeffizienten-Regelung Ein- oder Zweitages-Rallyes veranstalten dürfen.

Viele weitere Maßnahmen sind in den Vorschlagstexten integriert – die Aktiven sowie die im Rallyesport eingebundenen Personen werden von der IG Rallye eingeladen, aktiv an der Gestaltung der ORM 2016 mitzuwirken. Auf der ORM-Homepage findet man neben den Vorschlagstexten auch eine Feedback-Mailadresse und die Möglichkeit, sich in die Verteilerliste eines Newsletter einzutragen – über diesen soll monatlich über die aktuelle Entwicklung informiert werden.

Alle weiteren Infos, Unterlagen und Links finden Sie HIER.

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