RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Gruppe B-Rallyelegenden 2015

„Besser könnte es nicht sein“

War die einhellige Meinung der Starter der Gruppe B Rallyelegenden 2015 in Saalfelden am Steinernen Meer zum ersten Tag der Veranstaltung.

Foto: Daniel Fessl

Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen ließen die Gegend rund um die Pinzgauer Gemeinde Saalfelden am Steinernen Meer in seiner schönsten Pracht erstrahlen. Zahlreiche Zuseher säumten die Wertungsprüfungen in und rund um Saalfelden und Maishofen und erlebten eine automobile Zeitreise in die „goldene Zeit des Sports“.

Egal ob Fiat 500, Ford Escort, oder die Boliden der Gruppe-B-Ära sorgten mit gekonnten Drifteinlagen und ihrem unvergleichlichen Sound für Begeisterungsstürme und Gänsehaut unter den Zusehern. Auch die modernen GT´s, wie die Porsche GT3 von Ruben Zeltner und Olaf Dobberkau, wie auch der Aston Martin V8 Vantage des Finnen Kari Makela, der eine Anreise von rund 4.800 Kilometer auf sich nahm rissen die Zuschauer buchstäblich von ihren Sitzen.

Auch das einzigartige, weil überdachte Fahrerlager mit den zahlreichen Ausstellungsstücken, wie den Fahrzeugen der Ausstellung fahr(t)raum faszinierten Groß und Klein. Seinen krönenden Abschluss fand der erste Tag der Gruppe B Rallyelegenden mit der spektakulären Zuseherprüfung im ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Brandlhof, die wie immer hunderte Rallyefans anlockte.

Nicht nur die Fans zog die mittlerweile zweite Ausgabe der Gruppe B Ralyelegenden in Saalfelden in ihren Bann, auch die Piloten zeigten sich begeistert:

Walter Mayer pilotierte in den 80er Jahren eines der brutalsten Rallyewagen der damaligen Ära überhaupt und schlägt sich trotz seines Alters beachtlich in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft. Im Rahmen der Gruppe-B-Rallyelegenden am Steinernen Meer trifft der ehemalige Audi-Werks-Testfahrer auf einen alten Bekannten; der Gießhübler sitzt diesmal hinter dem Volant einer Audi-S1-Replika. Über 600 PS und 900 Newtonmeter Drehmoment, sowie die enormen Fliehkräfte belasten Mensch und Maschine aufs Äußerste.

Für „James Bond-Flair“ sorgt ein Finne: Kari Makela bescherte den Zuschauern in Saalfelden eine besondere Premiere: Ein RGT-Bolide vom britischen Edelhersteller Aston Martin feierte seine Asphalt-Premiere. Der V8 Vantage brüllte über die Wertungsprüfungen: „Es ist schon eine Herausforderung, besonders auf Schotter ist extrem rutschig, es ist toll hier zu sein“, so Makela.

Auch der zweifache Europameister, Karl Wagner mit Beifahrerin Gerda Zauner, ist am Steinernen Meer äußerst motiviert. Der Wiener bewegte seinen Porsche 911 3.0 Gruppe 4 aus dem Jahre 1976 wie es sich für einen Europameister gehört und bietete den Zuschauern immer eine tolle Show, spektakuläre Drifts inklusive: „Es ist schön hier zu fahren, an den Seen vorbei - einfach herrlich. Ich kann zudem sehr befreit fahren, der ganze Stress einer normalen Rallye fällt komplett weg und wir können im Auto Spaß haben.”

News aus anderen Motorline-Channels:

Gruppe B-Rallyelegenden 2015

- special features -

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Zeremonienstart

Heute Abend geht es in Judenburg los!

Mit dem Zeremonienstart wird die ET König Rallye powered by Peter Hopf Erdbau offiziell eröffnet / Morgen und am Samstag regieren die Gasfüße / Das Wetter wird besser und wärmer, aber noch nicht ganz stabil

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ORM, ET König Rallye: Vor dem Start

Im Murtal heulen ab heute die Motoren

Insgesamt 66 Teams starten in die ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg / Erster Wertungsabschnitt ist heute Nachmittag um 14.35 Uhr der Rundkurs Gaal – Hammergraben

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)