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Doppelpremiere für Baumschlager

Die Wechselland-Rallye (1./2. Mai) steht für Raimund Baumschlager nicht nur im Zeichen der Österreich-Premiere des Škoda Fabia R5 ...

Fotos: Harald Illmer

Nach 15monatiger Entwicklungsarbeit, an der Baumschlager mit unzähligen Testkilometern maßgeblich beteiligt war, feierte der Fabia R5 vergangenes Wochenende bei der Sumava-Rallye, in der Heimat der Marke Škoda, seine Weltpremiere. Dabei erzielte Werkspilot Jan Kopecký mit elf von zwölf SP-Bestzeiten einen unangefochtenen Sieg in der tschechischen Meisterschaft. "Ich habe die Zeiten genau verfolgt. Das Auto war schnell und zuverlässig, und das mit unterschiedlichsten Setups", zeigt sich Baumschlager begeistert.

Am Wochenende hat Raimund Baumschlager nun selbst das Vergnügen, das neueste Rallyefahrzeug der Marke Škoda bei seinem weltweit zweiten Renneinsatz zu pilotieren: "Ich bin stolz darauf, dass das BRR-Team als erstes Kundenteam überhaupt dieses Fahrzeug einsetzen kann".

Um das Basissetup für die Wechselland-Rallye, die hauptsächlich auf Asphalt gefahren wird, zu finden, legt BRR am 30. April noch einen Testtag in Leutschach in der Südsteiermark ein. Dabei wird Primin Winklhofer als Baumschlagers Co-Pilot im Einsatz sein. Der 20jährige ist der Sohn des erfahrenen Co-Piloten Fred Winklhofer und selbst seit 2010 in dieser Funktion aktiv. Der Deutsche wird auch bei der Wechselland-Rallye am heißen Sitz in Baumschlagers Fabia Platz nehmen; daher kommt es zu einer weiteren Premiere: dem ersten wettbewerbsmäßigen Einsatz des Duos Raimund Baumschlager/Pirmin Winklhofer.

Dass Hermann Neubauer, momentan auf dem zweiten Platz der Rallye-ÖM, seine Nennung für die Wechselland-Rallye kurzfristig zurückgezogen hat, bedauert Baumschlager sehr: "Konkurrenz belebt den Sport, daher finde ich es schade, dass Hermann nicht startet. Vor allem tut es mir aber für die Fans leid, die kommen, um möglichst viele, schnelle Piloten zu sehen. Ich kann den hoffentlich vielen Zusehern an der Strecke aber vollen Einsatz und viel Action von meiner Seite versprechen."

Die vor wenigen Tagen von der OSK beschlossene, erneute Änderung der Kraftstoffbestimmungen – die Rückkehr zu den FIA-Regularien und damit die Abkehr von der 100-Oktan-Höchstgrenze – begrüßt Baumschlager, fügt aber an: "Škoda hat mit viel Aufwand extra für unseren Fabia R5 auch ein Motormapping für Seriensprit entwickelt. Dieses steht uns, neben dem Mapping für Rennkraftstoff, seit vergangener Woche zur Verfügung. Wir wären also für alle Auslegungen des Reglements gewappnet gewesen."

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