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DRM: Thüringen-Rallye Ruben Zeltner, Porsche 911, Thueringen-Rallye 2014

Heiße Reifen auf Thüringer Asphalt

Durch die Überarbeitung des Streckenkonzepts hat der MSC Pößneck eine kompakte, aber attraktive Veranstaltung auf die Beine gestellt.

Foto: Sascha Dörrenbächer

In nicht einmal vier Wochen werden Motorensound, glühende Bremsscheiben, schwarzer Abrieb von heißen Reifen und tausende Motorsportverrückte das sonst so ruhige Städtchen Pößneck im Südosten Thüringens schon wieder verlassen haben. Nur noch knapp ein Monat verbleibt dem hier heimischen Motorsportclub Pößneck e.V. im DMV, die 54. Auflage der Thüringen-Rallye 2015 vorzubereiten. Vom 14. bis 16. Mai ist die Stadt Austragungsort des fünften Laufes der höchsten deutschen Rallyeliga.

Für die Rallyepiloten der Deutschen Rallyemeisterschaft ist der Monat Mai eng gespickt. Nur zwei Wochen zuvor zeigen die Teams im niedersächsischen Sulingen ihr Talent fürs Autofahren. Danach heißt es schnellstmöglich Fahrzeuge umrüsten von den flachen nordischen Gefilden für die Mittelgebirgslandschaft, die sie in Thüringen erwartet.

Durch die Überarbeitung und Komprimierung des Streckenkonzeptes hat der MSC Pößneck eine kompakte, aber nicht weniger attraktive Veranstaltung auf die Beine gestellt. Knapp 138 Sonderprüfungskilometer werden die Piloten auf Bestzeit durchfahren, verteilt auf zehn Sonderprüfungen. Somit geht es auf insgesamt 386 Kilometern reinen Asphaltstraßen quer durch das grüne Herz Deutschlands.

Los geht es, wie in jedem Jahr, am Donnerstag Abend mit dem Shakedown von 19 bis 22 Uhr im Gewerbepark Weira. Ganze drei Stunden können Rallyefans auf einer Distanz von über fünf Kilometer die Testfahrten der Teams hautnah miterleben. Wer sich dafür interessiert, was unter der Motorhaube der Rallyeautos steckt, ist am darauffolgenden Freitag eingeladen, von 13:30 bis 17:30 Uhr, die technische Abnahme der Fahrzeuge in Pößneck zu beobachten.

Die für Interessierte offen stehende Boxengasse der Drifter wird sich an der Pößnecker Shedhalle, gleich neben der Startlinie für die Rallye-Piloten befinden, die dort

Für alle Rallyeteams heißt es die Konzentration zu bündeln, denn für diese beginnt die Rallye vor dem Pößnecker Stadtrundkurs (ab 22:01 Uhr) am Freitag Abend mit der ersten Sonderprüfung ab 21:33 Uhr auf selektiven Straßen durch die Wälder von Niederkrossen in Richtung Pößneck. Bereits ab 7:16 Uhr starten die Teams am Samstag Morgen aus dem Servicepark in Pößneck zur zweiten Etappe.

123 Kilometer Sonderprüfungen auf reinstem, schnellem Asphalt stehen am entscheidenden zweiten Tag auf dem Programm. Darunter auch die 9,5 km lange Powerstage (SP 10) am Ende der Veranstaltung, auf der die Teams nochmal zusätzliche Punkte für die DRM einheimsen können. Der erste Teilnehmer wird dann ab 17:55 Uhr am Ziel der Veranstaltung auf dem Pößnecker Marktplatz erwartet. Serviceplatz ist in diesem Jahr wieder der Lutschgenpark in Pößneck, in dem die Teams ihre Zelte und Trucks aufbauen werden, in dem es nicht nur während der 90minütigen Mittagsservicepause am Samstag viel zu sehen geben wird.

Ob der amtierende Deutsche Rallyemeister Ruben Zeltner in seinem Zebra-Porsche es schaffen wird, die größte Siegertrophäe der Thüringen-Rallye zum fünften Mal in Folge mit nach Hause zu nehmen, wird am Samstag Abend bei der großen Siegerehrung ab 21 Uhr feststehen. Daran schließt sich die Rallyeparty in der Shedhalle an, zu der alle Motorsportfans herzlich eingeladen sind.

Bereits seit Ende März und noch bis zum 4. Mai, ist für alle Teilnehmer die Nennung zur Thüringen-Rallye möglich. Ebenso ist für alle Zuschauer bereits der Ticketvorverkauf im Internet gestartet. Je nach Lust und Laune können die Freitags- und Wochenendtickets mit oder ohne Zutritt zu den Partyveranstaltungen erworben werden. Zusätzlich gibt es auch wieder die Möglichkeit ein Campingticket zu buchen. Das 56 Seiten starke Programmheft gibt es heuer am Freitag Abend kostenlos an allen Eingängen.

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