RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Rebenland-Rallye

„Das Wichtigste ist, dass alle unverletzt sind“

Gunthard Puchleitner, der Teamkollege von Günther Knobloch, hatte großes Pech und Glück im Unglück: Auf SP 1 gab es plötzlich Aquaplaning…

Foto: www.knobi.at

Die Techniktruppe um Gunthard Puchleitner hatte den teameigenen Mitsubishi Lancer Evo IX in den letzten Wochen vor der Rebenland Rallye sehr gewissenhaft vorbereitet – das ganze Team hat mit großer Vorfreude dem ersten Einsatz in der Saison 2015 entgegengeblickt.

Gunthard und Arno Puchleitner starteten um 15:35 Uhr unter sehr schwierigen Bedingungen der SP1 – die Fahrbahn war regennass, an einigen Stellen hatte sich in den Spurrillen schon Wasser gesammelt.

Genauso eine Stelle wurde Gunthard am Ende der SP1 zum Verhängnis – beim Anbremsen nach einer etwas längeren Geraden mit vermutlich rund 130 Km/h gab es für einen Sekundenbruchteil Aquaplaning, dann kamen die beiden Steirer von der Fahrbahn ab, und wurden in einem Waldstück unsanft abgebremst.

Gunthard Puchleitner: „Ich war an der Stelle wirklich nicht übermäßig schnell – aber als wir plötzlich Aquaplaning hatten, ging alles blitzschnell und die Situation ließ sich nicht mehr retten. Ich bin natürlich sehr enttäuscht, zum Glück ist uns beiden nichts passiert und das Auto war versichert. Jetzt steht wohl die eine oder andere Nachtschicht vor uns – noch haben wir Knobi´s Start bei der Rallye Lavantal in zwei Wochen nicht aufgegeben.“

Günther Knobloch, der in zwei Wochen in Kärnten seinen Saisonauftakt geplant hat, freut sich zwar über das Vorhaben seines Teams, blickt der ganzen Sache auf Grund der kurzen Zeitspanne aber eher skeptisch entgegen. Der Grazer war auf der SP1 als Zuseher präsent, und kam nur wenige Minuten nach dem Unfall an die Unfallstelle.

Günther Knobloch: "Das Wichtigste ist, dass alle unverletzt sind. Ich war überrascht, als ich sah, dass ein Vorausfahrzeug zuvor an derselben Stelle abgeflogen ist. Es war ein erfahrener Pilot - also war schnell klar, dass die Stelle gefährlich war. Sehr unglücklich für Puchi war in dem Zusammenhang, dass das Warndreieck – vermutlich im Eifer des Gefechts – erst sehr spät erkennbar aufgestellt war. Das haben wir nach dem Restart zwar geändert, trotzdem erwischet es an derselben Stelle noch zwei aus dem hinteren Starterfeld – die Stelle hatte es offensichtlich also wirklich in sich."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Rebenland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Rallye Weiz: Bericht Lindner

Hans Georg Linder führt in der ARC-Clubmeisterschaft

Seit 30 Jahren fährt Hans Georg Lindner Rallyes - schon 2012 gelang es ihm, mit einem historischen Fahrzeug ARC-Clubmeister zu werden. Heuer könnte er dieses Kunststück wiederholen...

WRC Finnland: Nach Tag 3 (SP18)

Wilder Abflug von Ogier sorgt für nächstes Drama

In Führung liegend fliegt Sebastien Ogier bei der Rallye Finnland spektakulär ab - Sami Pajari steht nun vor zweitem WRC-Sieg in Folge - Keferböck/Minor liegen weiter auf Paktz des WRC Masters Cup

ARC, Rallye Weiz: Bericht Friedl

„Reifen-Roulette"

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 waren in Weiz mit dem FORD Fiesta Proto trotz sich ständig verändernder Bedingungen mit Motivation erfolgreich unterwegs.

ARC, Mühlstein Rallye: Vor Nennschluss

Mühlstein Rallye vor Nennschluss: Noch ein Sponsor an Bord!

Mit der Firma Baumentor hat die SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor (7. & 8. August) einen weiteren Sponsor an Bord holen können. Die Nennliste der Rallye ist bereits gut gefüllt...