RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ERC: Barum-Rallye

Kopecky führt nach Zuschauer-SP

Skoda-Werkspilot Jan Kopecky hat bei seiner Heimrallye das erste Ausrufezeichen gesetzt: Der Tscheche führt nach der ersten Sonderprüfung.

Mit einer Super Special wurde die Barum Rallye 2016 am Freitagabend eröffnet. Drei Runden waren auf dem 3,1 Kilometer langen Rundkurs zu absolvieren. Für eine Zuschauerprüfung war die Eröffnung im Rallyezentrum Zlin mit 9,3 Kilometern damit ungewöhnlich lang. Nachdem er sich im Qualifying noch Aleksej Lukjanuk geschlagen geben musste, drehte Lokalmatador Jan Kopecky (Skoda Fabia R5) auf der Eröffnungsprüfung auf und ging in 6:31.6 Minuten in Führung vor dem russischen Ford-Piloten.

Ganz ohne Dramen ging die Prüfung für den früheren WRC-Piloten aber nicht über die Bühne, denn er beschädigte den Fabia leicht, als er mit dem Heck einen Wasserbottich erwischte. "Als wir wieder auf die Hauptstraße eingebogen sind, stand da dieser Plastikbottich voller Wasser, der uns erwischt hat", beschreibt der 34-Jährige seine Sicht der Dinge. Trotz der Schrecksekunde reichte seine Leistung aus, um mit 0,8 Sekunden Vorsprung in Führung zu gehen.

Mit Lukjanuk und Kajetan Kajetanowicz (Ford Fiesta R5) folgen die beiden ERC-Dauerrivalen auf den Plätzen zwei und drei. "In der ersten Runde war ich noch vorsichtig, danach ging es immer besser", vermeldet der Russe. Sein polnischer Konkurrent entgegnet: "Wir sind in den Top 3 auf dieser Prüfung, alles im Plan." Außerdem lobt er die zahlreichen Zuschauer, die sich in Zlin eingefunden haben: "Eine fantastische Prüfung mit so vielen Leuten, da ist es ein Vergnügen, in dieser Prüfung um die Bestzeit zu ringen!"

Mit Pavel Valousek und Tomas Kostka (beide Skoda Fabia R5) sortierten sich zwei weitere Lokalmatadoren auf den Plätzen drei (zeitgleich mit Kajetanowicz) und sechs ein, dazwischen schob sich noch der Deutsche Fabian Kreim (ebenfalls Skoda). Insgesamt dominierten die wendigen R5- und S2000-Fahrzeuge auf dem Stadtkurs; der beste ERC2-Pilot findet sich mit Giacomo Scattolon (Mitsubishi Lancer Evo IX) erst auf Gesamtrang 26. Die ERC3-Wertung führt nach einer Prüfung Chris Ingram (Opel Adam R2) an.

Gesamtstand nach SP1/15 (Top 5):
1. Jan Kopecky (Skoda) - 6:31.6 Minuten
2. Aleksej Lukjanuk (Ford) +0,8 Sekunden
3. Kajetan Kajetanowicz (Ford) +1,3
3. Pavel Valousek (Skoda) +1,3
5. Fabian Kreim (Skoda) +1,7

News aus anderen Motorline-Channels:

ERC: Barum-Rallye

Weitere Artikel:

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.