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ERC: Barum-Rallye

SP12: Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg

Skoda gegen Ford: Jan Kopecky war auf der Vormittagsschleife etwas schneller als Alexey Lukyanuk und nimmt ein kleines Guthaben mit auf die entscheidende Schleife.

Fabian Bonora

Das Duell Kopecky gegen Lukyanuk bei der Barum-Rallye geht an diesem sonnigen Sonntagmorgen in die entscheidende Phase über. „Ich denke jedem gefällt das, ich bin voller Adrenalin!“, die finale Vormittagsschleife konnte Jan Kopecky schon einmal für sich entscheiden. Der Skoda-Werkspilot gewann zwei von drei Sonderprüfungen und nimmt nun 5,9 Sekunden Vorsprung auf Alexey Lukyanuk mit in die letzte Schleife.

Der Lokalmatador war auf ersten Prüfung des Tages gleich um acht Sekunden schneller als sein Hauptkonkurrent Lukyanuk. Der Russe ging es allerdings eher vorsichtig an: „Wir müssen zuerst aufwachen. Ich fahre nur 80 Prozent. Wir haben noch einen langen Tag vor uns und wir müssen diese Rallye beenden!“

Kopecky patzte dann allerdings auf der nächsten Sonderprüfung: „Ich habe eine rutschige Stelle beim Bremsen erwischt und eine Kreuzung überschossen. Ich musste reversieren und habe dabei 10 Sekunden verloren." Lukyanuk fuhr Bestzeit und kämpfte sich wieder auf drei Sekunden an den Tschechen heran.

Doch auf der letzten Prüfung des Vormittags drehte der Skoda-Werksfahrer noch einmal richtig auf und vergrößerte seinen Vorsprung um weitere drei Sekunden: „Ich denke wir hätte sogar noch schneller fahren können.“

Lukyanuk hingegen geht auf Nummer sicher: „Wir fahren schon schnell, aber nicht am Limit, es wäre nicht weise jetzt wie verrückt zu pushen, weil es sehr rutschig und schwierig ist. Ich versuche klug zu sein.“ Ob sich der Russe im Zaum halten kann, wird sich noch herausstellen.

Auch der Kampf um Platz drei bleibt weiterhin spannend. Bryan Bouffier liegt trotz eines „schlechten Beginns“ immer noch auf dem letzten Podestplatz. Sein Hauptgegner heißt allerdings nun Jaromir Tarabus, der nur zwei Sekunden Rückstand auf den Franzosen hat. Ein Differential-Schaden beim Skoda von Tomas Kostka auf SP12 warf den Tschechen sogar aus den Top Fünf: „Wir hatten vom Start weg nur Heckantrieb. Es liegt nicht an uns.“

Die elfte Sonderprüfung musste wegen eines Überschlags von Ralfs Sirmacis unterbrochen werden, die Crew blieb bei dem Unfall aber unverletzt.

Die Piloten sind nun beim Mittagsservice und sammeln noch einmal ihre Kräfte, bevor es um 13:17 Uhr in die entscheidende Nachmittagsschleife geht. Dabei werden die drei Prüfungen des Vormittags wiederholt.

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