RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
AARC: Rally Nova Gorica

Versöhnlicher Abschluss für Schulz

Franz Schulz beendete das Saisonfinale des Alpe Adria Rallye Cups in Nova Gorica (SLO) auf Platz neun der Jahresgesamtwertung 2016.

Fotos: Felzi

Zum Saisonfinale des Alpe Adria Rallye Cups zeigte sich die slowenische Stadt Nova Gorica von ihrer besten Seite. Auch für Franz Schulz stellte die Veranstaltung den Abschluss dieser sehr erfolgreichen Rallyesaison dar. Nach dem Ausscheiden bei der Rally Alpi Orientali zwei Wochen zuvor war es natürlich wichtig, den wieder zum Leben erweckten Peugeot 207 RC R3T über die Zielrampe zu pilotieren. Nichtsdestotrotz wollte das Team so schnell wie möglich wieder um Topplatzierungen in den verschiedenen Konkurrenzklassen mitkämpfen.

Die am ersten Abend doppelt befahrene Startsonderprüfung Ravnica unweit von Nova Gorica stellte die optimale Grundlage dar, das ein wenig verlorengegangene Vertrauen in das Fahrzeug wiederzuerlangen. Es gelang – trotz einer spektakulären Drifteinlage – bereits bei der zweiten Durchfahrt die meisten österreichischen Mitstreiter hinter sich zu lassen und eine perfekte Ausgangsposition für den nächsten Tag zu schaffen.

Der Samstag wartete mit Bedingungen auf, die besser nicht sein konnten. Der Bolide lief wieder wie ein Uhrwerk, das Mechanikerteam leistete fabelhafte Arbeit. Das Fahrergespann Schulz/Thenner agierte bei dem vierten gemeinsamen Event schon gut eingespielt, somit konnte Prüfung für Prüfung mehr und mehr gepusht werden. Selbst kurze Regenpassagen auf der 22 km langen Prüfung Lig konnten den Routinier Franz Schulz nicht aus der Ruhe bringen. Die vorletzte Sonderprüfung Banjsice stellte mit ihren unzähligen Kuppen und blinden Kurveneingängen eine besondere Herausforderung für Fahrer, Beifahrer und Fahrzeug dar; jedoch zauberte sie noch lange nach der Zieldurchfahrt ein breites Grinsen in die Gesichter aller Teilnehmer.

Als Abschluss wurde die bereits am Vortag doppelt befahrene Sonderprüfung erneut unter die Räder genommen, diesmal jedoch in entgegengesetzter Richtung. Das Duo Schulz/Thenner konnte auf dieser Prüfung zwei Plätze gutmachen und sich im Endklassement, entsprechend der Startnummer, auf Gesamtplatz 31 festsetzen – in Anbetracht von 94 gestarteten Teams ein durchaus akzeptables Ergebnis. Mehr als akzeptabel ist vor allem das Endergebnis in der Mitropa-Cup-Wertung, in der mit Gesamtplatz fünf die zweitbeste österreichische Platzierung erreicht wurde.

Im Alpe Adria Rally Cup konnte man mit dieser Topleistung als drittbestes österreichisches Team Platz neun in der Jahresgesamtwertung einfahren. Das gesamte Team von Schulz Rallye Sport dankt allen Sponsoren, Unterstützern und Fans. Die Vorbereitungen für das nächste Rallyejahr laufen bereits auf Hochtouren, und man darf gespannt sein, was es bringen wird.

News aus anderen Motorline-Channels:

AARC: Rally Nova Gorica

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.