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Rallye-ÖM: News

Knobloch/Rausch 2017 im Subaru WRX STI

Günther Knobloch und Co-Pilot Jürgen Rausch werden in der Saison 2017 mit neuem Auto im ORC und im M1 Masters an den Start gehen.

Foto: Matthias Österreicher

Der Steirer Günther Knobloch startet im Vorlauf der Saison 2017 zusammen mit einem oberösterreichischen Autohaus ein neues, vielversprechendes Projekt im österreichischen Rallyesport: Bereits in dieser Woche beginnen die Aufbauarbeiten an einem aktuellen Subaru Impreza WRX STI. Das Fahrzeug wird von der Firma der Brüder Harald, Manfred und Mario Bamminger in Eigenregie aufgebaut. Das Unternehmen wird künftig durch den ebenfalls sehr erfahrenen Rallyemechaniker Walter Hartleitner verstärkt.

Die Kombination aus viel Erfahrung und den entsprechenden Ressourcen soll die ideale Basis für den angepeilten Erfolg sein. Die ersten Kilometer im Subaru WRX STI kann Knobloch bereits im Rahmen des "Kick-off Events" des M1 Rallye Masters ab Freitag im Lungau drehen – zeitgleich mit dem Auftakt zur Rallye-WM 2017, der Rallye Monte-Carlo, einem Zukunftstraum von Knobloch/Rausch.

Nach Ende seiner 15 Jahre andauernden Motorradrennsportkarriere wagte Günther Knobloch im Juni 2014 den Schritt auf die österreichische Rallyebühne. Bei der Sprint-Rallye 100 in Kärnten, einem ARC-Lauf, konnte der Grazer überraschenderweise Gesamtrang drei bei über 70 Startern erreichen. Es folgten ein technikbedingter Ausfall nach Führung und ein fünfter Gesamtrang bei der ÖM-Premiere in Weiz.

2015 konnte er sowohl den ersten Rallyesieg (gemeinsam mit Sandra Stifter) bei der Kärnten-Rallye als auch den ersten 2WD-Klassensieg (gemeinsam mit Jürgen Rausch) bei der Liezen-Rallye im Rahmen der Rallye-ÖM feiern. 2016 folgten ein zweiter Gesamtrang beim ARC-Lauf in Kärnten und Gesamtrang neun beim ÖM-Lauf in Weiz – jeweils als souveräner Klassensieger im von Knobloch mitinitiierten M1 Rallye Masters.

Knobloch: "Das Rallyejahr 2016 brachte für mich in Zusammenhang mit Einführung der neuen Serie sehr viel Organisationsarbeit mit sich, für 2017 ist die Arbeit über die Arbeitsgruppe und weitere professionelle Dienstleister gut verteilt. Ich persönlich möchte heuer gemeinsam mit meinem Co-Piloten Jürgen Rausch wieder die sportliche Herausforderung im Fokus haben. Daher freut es mich ganz besonders, mit Bamminger ein sehr erfolgreiches und professionelles Team gefunden zu haben – die Chemie stimmt, und wir verfolgen zudem sportlich die selben Ziele."

Im Vorfeld der Rebenland-Rallye ist eine Teamvorstellung mit allen Partnern geplant. Fix ist aktuell die Teilnahme an fünf Läufen und der Kampf um die Krone im M1 Rallye Masters. Falls das Budget ausreicht, will man bei allen ÖM-Läufen an den Start gehen und dort um einen Spitzenplatz in der ORC-Gesamtwertung kämpfen.

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