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Mossandel-Rallye 2018

Klotz: Erfolgreicher "Außendienst"

Während Vater Wolfgang in Greinbach weilte, betreute Alexander Schmollngruber den "Außendienst" von Michael Klotz in Deutschland.

Foto: Race Rent

"Wir haben während der Rallye oft telefoniert, obwohl er das Team in Greinbach geleitet hat, und er dort selbst gefahren ist, doch so kennen wir unseren 'Schmolli'. Von ihm kriegt man stets hundert Prozent", freute sich Michael Klotz, der am vergangenen Wochenende die Mossandel-Rallye in Deutschland absolvierte. Vor Ort wurde der Einsatz des Mazda 323 GTR von Juniorteamchef Alexander Schmollngruber betreut. Klotz: "Race Rent Austria hat uns ein gutes Auto hingestellt – und Alexander hat das super gemacht, in bester Schmollngruber-Qualität."

Zum ersten Mal fuhr Michael Klotz am vergangenen Wochenende die deutsche Mossandel-Rallye, die vom MSC Mamming in Kooperation mit dem deutschen NAVC abgehalten wurde. Von diesem "Automobilklub für Individualisten", wie sich der NAVC bezeichnet, ist Klotz rundum begeistert: "Das Reglement ist viel freizügiger, als wir es gewohnt sind – in puncto Abnahme und Organisation war das die problemloseste Rallye, die ich je gefahren bin, und das Teilnehmerfeld war ansehnlich und vielseitig." Bewegt wurde jener Mazda 323 GTR aus dem Hause Race Rent Austria, der bei der Jännerrallye mit Simon Wagner am Steuer beinahe "weltberühmt" geworden wäre. Klotz schmunzelt: "Ja, ein geschichtsträchtiges Auto sozusagen." Auf dem Beifahrersitz nahm Christoph Eichhorner Platz.

Insgesamt wurden bei diesem Sprint 50 SP-Kilometer absolviert: am Samstag wurden eine Schotter-, eine Asphalt- und eine gemischte Prüfung je zwei Mal befahren. Eröffnet wurde die Rallye am Freitag Abend mit einer zwei Kilometer kurzen Zuschauerprüfung; Klotz nennt sie liebevoll "Lachprüfung". Dabei hatte er selbst genau dort wenig zu lachen. Er erzählt: "Ich bin seit dem Langenlois-Sprint 2017 nicht mehr im Rallyeauto gesessen, und wir konnten den Mazda im Vorfeld nicht testen. Wir wurden also ins kalte Wasser gestoßen – zumindest kam bei der Prüfung auch Regen hinzu, sodass wir uns in der ersten Spitzkehre eingedreht haben. Dabei ist uns auch der Motor abgestorben, und es hat eine Zeit gedauert, bis er wieder angesprungen ist." Die Konsequenz: Das Duo Klotz/Eichhorner belegte nach dieser Prüfung in der Klasse den zwölften von 13 Rängen. Es konnte also nur noch aufwärts gehen ...

Und das tat es dann auch: "Am Samstag lief es einfach nur super, es war so geil!" Mit alten Supersoftreifen, die auf Asphalt und auch auf der gemischten Prüfung richtig gut funktioniert haben, konnte eine tolle Aufholjagd gestartet werden: "Nach drei Prüfungen lagen wir bereits auf Platz acht, am Ende gar auf Platz vier in der Klasse und Platz fünf gesamt. Für uns war das Ergebnis nebensächlich, aber wenn du dann einmal drinnen sitzt, und es läuft so gut, entwickelst du schon einen Ehrgeiz." Wermutstropfen: "Auf das Klassenpodium fehlten uns zehn Sekunden. Ohne den Lapsus am Freitag wäre also das Podium möglich gewesen."

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