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Rallye: News

Faszination Rallysport in Skandinavien

Top-Rallyefahrer kommen oft aus Schweden, Finnland und seit neuestem auch aus dem kleinen Estland. Wir gehen der Frage nach, warum das so ist.

Foto: PHOTO4

Lange Straßen, schnelle Kurven und mehr Natur als Mensch – es sollte nicht für Verwunderung sorgen, dass der Rallyesport besonders im hohen Norden für eine Vielzahl an Fans sorgt. Denn hier ist man eng verwurzelt mit der Natur und der besonderen Eigenheit der Bevölkerung – alleine gegen alle Gefahren also. Wie aber ist der Trend des Sports in den Ländern Skandinaviens und des Baltikums und kann man in Zukunft noch mehr erwarten?

Hartes Training in jungen Jahren

Dass Top-Fahrer oft aus Schweden, Finnland und seit neuestem auch aus dem kleinen Estland kommen, kann nur bedeuten, dass der Sport in diesen Ländern ein wenig mehr Begeisterung und damit mediale Aufmerksamkeit bekommt. Besonders für das baltische Land ist es eine willkommene Gelegenheit, mal wieder einen Sportler von Weltformat hervorzubringen.

WRC-Champion Ott Tänak hat 2019 für Rekorde links und rechts gesorgt, dafür in der Vergangenheit aber auch ordentlich einstecken müssen. Dabei hat er selbst erst kürzlich verlauten lassen, wie schweißtreibend das Training in all den Jahren gewesen ist, um ihn nach ganz oben zu bringen. Dominant wie dieses Jahr war kaum jemals ein Rallye-Fahrer, auch wenn vieles begünstigt schien. Man darf davon ausgehen, dass das Land, aber auch die ganze Region rund um die Ostsee, in Zukunft davon profitieren wird, dass der Rallyesport hier so beliebt ist. Dabei fing alles eher zaghaft an.

Rennen in Nordschweden

Im Allgemeinen kann man sagen, dass die ersten und viele der besten Rally-Fahrer aus Schweden kommen. Es ist ja auch sinnig. Denn hier gibt es lange Straßen mit sich eng um die Seen und Berge windenden Kurven: ideal für einen Sport, der auf Speed und Genauigkeit basiert. Zumal die Bevölkerung besonders im eisigen Norden nur wenige Sportarten hochleben lässt, abgesehen von Eishockey, Langlauf und Schispringen.

Das zeigt sich auch, wenn man sich die Sportwetten-Ausrichtung in Skandinavien mal ein wenig genauer anschaut. Auf Seiten wie ComeOn Sportwetten ist der Rallye-Sport sogar vor Fußball gelistet, so bedeutsam geht es hier zur Sache. Und das ist definitiv kein Einzelfall, denn Sponsoren stehen hier fast schon Schlange, um auf Helmen und Autos zu werben.

Mit der Zeit gehen

Zumal auch der Motorsport an sich von einigen Neuerungen betroffen ist und sein wird. Denn immer mehr Menschen rufen nach Reformen, um den Sport sauberer zu machen. Hierbei geht der Wunsch verstärkt in Richtung grüner Energiender Wunsch verstärkt in Richtung grüner Energien wie Solar und Wind, um weniger fossile Brennstoffe in den Autos zu haben. Das sollte dabei helfen, dass auch die junge Generation ein Interesse an dem Sport bekommt, die vielleicht wegen hoher CO2-Emissionen und einem in ihren Augen angestabten Images aktuell noch kein Interesse dafür zeigt.

Man darf also gespannt bleiben, wie es rund um den Rallyesport im hohen Norden weitergehen wird. Allerdings scheint sich abzuzeichnen, dass Skandinavien und das Baltikum auch auf lange Sicht ein gewichtiges Wort mitreden werden.

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